- 24.05.2013, 15:15:28
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"Thema": Vier Österreicher erleben Tornado-Verwüstung in Moore
Außerdem am 27. Mai: Auf der Flucht - Syrische Familien im Libanon
Utl.: Außerdem am 27. Mai: Auf der Flucht - Syrische Familien im
Libanon =
Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in "Thema" am Montag,
dem 27. Mai 2013, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:
Tödlicher Tornado: Vier Österreicher erleben die Verwüstung
"Wir hoffen, so etwas nie wieder zu sehen", sagt Matthias Binder
angesichts der drei Kilometer breiten Schneise absoluter Verwüstung,
die ein Tornado vergangenen Montag in den USA geschlagen hat. Der
Steirer und drei Kollegen des Vereins "Skywarn Austria" sind seit
Mitte Mai in der sogenannten "Tornado Alley" in den USA unterwegs, um
Wirbelstürmen hinterherzujagen. Mit Kameras dokumentieren die
"Sturmjäger" diese Wetterphänomene und waren nur wenige Kilometer von
Moore entfernt, als sich dort die Hölle aufgetan hat. Mit
Spitzengeschwindigkeiten von 320 Stundenkilometern forderte der
Tornado 24 Tote und zerstörte 2.500 Wohnhäuser. USA-Korrespondent
Christian Staudinger hat die vier Österreicher in Moore getroffen.
Schicksalsgenossen: Sport und Lebensmut trotz Beinamputation
Der 20-jährige Martin Hofbauer sorgt für Schlagzeilen: als erstem
Fußballer weltweit erlaubt ihm der Weltfußballverband, trotz
Beinprothese zu spielen. Wegen einer Krebserkrankung musste sein
rechter Unterschenkel amputiert werden. Erschüttert hat auch das
Schicksal des Skirennläufers Matthias Lanzinger, der nach einem Sturz
bei einem Weltcup-Rennen ein Bein verlor. In einer
Rehabilitationsklinik lernen die beiden einander kennen. "Nicht ich
bin das Vorbild, sondern Martin. Bei mir war es ein Unfall, doch das
Schicksal von Martin Hofbauer nimmt eine ganz andere Dimension an",
sagt Matthias Lanzinger, der wieder Rennen fährt. Martin Hofbauer
kämpft noch immer gegen den Krebs. Johannes Schubert und Cedomira
Schlapper haben die beiden Sportler getroffen.
Auf der Flucht: Syrische Familien im Libanon
Die einst wohlhabende Anwaltsfamilie aus dem syrischen Hama lebt
jetzt mit 20 Menschen in zwei kleinen Wohnungen im libanesischen
Tripoli ohne jegliche Perspektive: ein Absturz, der jeden ereilen
kann, wenn sein Land in einen Bürgerkrieg gerät. Die Familie Akkash
musste fliehen, nachdem der Vater auf einer Demonstration öffentlich
gegen Baschar al-Assad gesprochen hat. Auch Umm Ayat hätte sich
niemals träumen lassen, mit ihren 18 Familienmitgliedern in einem
Zelt zu leben: "Eigentlich sind wir tot. Unser altes Leben und die
Brücken zurück sind zerstört und vor uns gibt es keinen Pfad in ein
neues Leben". Eine halbe Million Syrerinnen und Syrer ist in den
Libanon geflüchtet, kaum zu bewältigen für das Land mit vier
Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern. Eine Reportage von Karim
El-Gawhary.
Der Retter der Knatterkugel
"Schon als Kind habe ich mich in den Meister Kabinenroller verliebt",
erzählt Alexander Fritz. Von Beruf Restaurator, richtet er ganz
besondere "alte Meister" wieder her. Die kugelrunden Mopedautos der
Marke Meister aus Thal bei Graz waren in den 70er und 80er Jahren
fixer Bestandteil des heimischen Straßenbilds. Anfangs als fahrender
Rollstuhl für Behinderte gedacht, wurden die Fahrzeuge mit dem
knatternden Puch-2-Takt-Motor immer autoähnlicher. Alexander Fritz
liebt seine Fahrzeuge und er benützt sie auch, sehr zur Erheiterung
von anderen Verkehrsteilnehmern. "Verstehen kann ich das nicht, aber
Spinnerei ist ein Menschenrecht", meint seine Lebensgefährtin, "doch
einsteigen würd ich da nie." Markus Stachl ist mitgefahren und hat
auch den Erfinder des Oldtimers, Hans Jörg Meister, zu einer
"Thema"-Zeitreise getroffen.
"Thema" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand
abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek
(http://TVthek.ORF.at) angeboten.
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