• 24.05.2013, 11:04:46
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FSG-Katzian zu Stronach: Autoritäre Ansagen bestärken uns in unserem Einsatz für Demokratie und Freiheit

Werden konsequent die demokratischen Werte der Republik verteidigen

Utl.: Werden konsequent die demokratischen Werte der Republik
verteidigen =

Wien (OTS/FSG) - "Wann immer es in politischen Systemen in Richtung
autoritärer und totalitärer Lösungen geht, sind es die Freien
Gewerkschaften, die als erste angegriffen und in Frage gestellt
werden. Das war in der Geschichte so und das ist auch aktuell so,
wenn man mit offenen Augen in die Welt blickt. Mangelnde Demokratie
und autoritäres Verhalten innerhalb des Teams Stronach sind nicht
unser Problem, werden uns aber allen Versuchen mit Entschiedenheit
entgegen stellen, dieses Politikverständnis auf unsere
gesellschaftlichen Strukturen auszudehnen", reagiert der Vorsitzende
der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) im ÖGB
Wolfgang Katzian auf Aussagen des Teams Stronach in der
Kronenzeitung.++++

"Viele Menschen innerhalb der österreichischen Gewerkschaftsbewegung
haben mit Mut und Rückgrat und unter Einsatz ihres Lebens, um
grundlegende, gesetzliche abgesicherte demokratische Rechte in den
Betrieben und in der Gesellschaft gekämpft, um freie
Meinungsäußerung, um Versammlungs- und Pressefreiheit. Auf diesem
Kampf fußt das politische Selbstverständnis unserer Republik. Diesen
Werten fühlen wir uns verpflichtet und die aktuellen Äußerungen
bestärken uns im Bewusstsein, niemals diesen Weg zu verlassen", so
Katzian.

"Wir werden unbeeindruckt von solchen autoritären Tönen unseren Weg
der Mitgestaltung einer modernen Arbeitswelt, den Weg der
Einkommensgerechtigkeit und des sozialen Ausgleiches, der Stärkung
der Mitbestimmung weiter verfolgen. Angesichts der sich
verschärfenden sozialen Krise in der Europäischen Union sehen es
manche Unternehmer und ihre politischen Handlanger offenbar
verlockend, die Kraft der Gewerkschaftsbewegung nahhaltig zu
schwächen und ihr Programm autoritär durchzusetzen. Die
Österreicherinnen und Österreicher wissen aber sehr genau, dass der
Weg des sozialen Ausgleiches besser ist als der Weg der Zuspitzung
und der Verschärfung der sozialen Kluft. Österreich steht aktuell
wirtschaftlich ganz wesentlich auch deshalb besser da, weil es die
demokratische Mitgestaltung der Gewerkschaften gibt. Die sozialen
Unruhen in vielen Ländern Europas sind da ein warnendes Beispiel,
diesen Weg wollen wir nicht gehen", so Katzian.

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