• 23.05.2013, 15:39:46
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Arbeiterkammer Oberösterreich legt Rechnung: Spitzenleistungen bei reduziertem Aufwand

9. Vollversammlung der XIV. Funktionsperiode

Utl.: 9. Vollversammlung der XIV. Funktionsperiode =

Linz (OTS) - 2012 war für Oberösterreichs Unternehmen ein besonders
gutes Jahr. Die Zahl der hilfesuchenden Arbeitnehmer/-innen ist
trotzdem kaum gesunken: Die AK hat mehr als 348.000 Beratungen
durchgeführt. 85 Millionen Euro hat sie für ihre Mitglieder erkämpft.
Den Sachaufwand konnte die AK - u.a. durch verstärkte Nutzung des
Internet - um zwei Prozent reduzieren. Höchste Leistungsqualität
bleibt garantiert.

Bei einem mittleren Einkommen lag der Mitgliedsbeitrag der AK
Oberösterreich 2012 bei 6,16 Euro netto pro Monat. Im Vorjahr war ein
Beitragsplus zu verzeichnen: Die Gesamteinnahmen der AK betrugen 72
Millionen Euro (2011: 70,1 Millionen Euro). "Durch den
wirtschaftlichen Aufwärtstrend sind mehr Mitgliedsbeiträge geleistet
worden. Berücksichtigt man die Inflationsrate, dann bedeutet dies
eine Steigerung real um 0,3 Prozent. Für 2013 ist wieder eine
gegenteilige Entwicklung zu befürchten", sagt AK-Direktor Dr. Josef
Moser.

Heute, am 23. Mai, legte er den Mitgliedern der AK-Vollversammlung
- also dem Arbeitnehmerparlament - den Rechnungsabschluss 2012 vor.

Für jeden Euro drei Euro retour

Der größte Teil der Mittel wurde erneut für Arbeits- und
Sozialrechtsberatung, für Konsumentenberatung sowie für Bildung
aufgewendet. Rund 85 Millionen Euro hat die AK 2011 in
arbeitsrechtlichen oder Insolvenzverfahren für Mitglieder erkämpft.
Mit dem AK-Bildungsbonus und der AK-Leistungskarte erhielten die
Mitglieder außerdem eine Million Euro Bildungsförderung. Würde man
alle von der AK erbrachten Leistungen in Geld bewerten, würden die
Mitglieder für jeden Euro Mitgliedsbeitrag (Kammerumlage) rund drei
Euro retour bekommen.

AK genießt höchstes Vertrauen

Zwei aktuelle Umfragen (IFES und OGM) bestätigen: Die
Arbeiterkammer ist die vertrauenswürdigste Institution des Landes.

94 Prozent der beratenen AK-Mitglieder waren zufrieden oder sehr
zufrieden. 91 Prozent aller Befragten halten die Arbeiterkammer für
eine wichtige Interessenvertretung.

"Die Spitzenqualität unseres Angebots bleibt garantiert. Dabei ist
es uns gelungen, 2012 den Sachaufwand um zwei Prozent zu senken",
stellt AK-Direktor Dr. Moser fest. "Auch 2012 haben wir Rücklagen
gebildet, aus denen notwendige Investitionen in das dezentrale
Leistungsangebot - etwa durch die Sanierung von AK-Bezirksstellen -
erfolgen werden."

Der Rechnungsabschluss 2012 wurde von der AK-Vollversammlung
einstimmig genehmigt.

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