• 23.05.2013, 14:58:02
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LHStv. Sobotka zur Arbeitsmarktpolitik

"Müssen positives Bild von Arbeit zeichnen"

Utl.: "Müssen positives Bild von Arbeit zeichnen" =

St. Pölten (OTS/NLK) - Im Rahmen einer Pressekonferenz informierte
Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka heute,
Donnerstag, 23. Mai, in St. Pölten zum Thema "Arbeitsmarktpolitik -
Herausforderungen und Chancen".

"Arbeit ist nicht nur zum Geldverdienen da, sondern sie ist
sinnstiftend und soll im Zusammenhang mit der Selbstbestätigung eine
wichtige Unterstützung sein", meinte Sobotka einleitend und ging dann
auf konkrete Anliegen und Schwerpunkte ein. So gelte es einerseits,
die Menschen möglichst lange am Arbeitsmarkt zu halten. "Wir müssen
ein positives Bild der Arbeit zeichnen, Leistung muss positiv besetzt
sein. Dazu muss der Arbeitsplatz aber dem Menschen auch das
entsprechende Gefühl geben - das Arbeitsfeld muss den Menschen gesund
halten, es geht um den 'gesunden Arbeitsplatz' und damit um die
Beschaffenheit des Arbeitsplatzes. Man muss sich fragen, was ist zu
tun, damit der Arbeitsplatz dem Menschen Freude bereitet", so der
Landeshauptmann-Stellvertreter dazu. In diesem Zusammenhang, so
Sobotka weiter, sei für den Arbeitnehmer und die Arbeitnehmerin
anstelle von starren Regeln in besonderen Situationen auch eine
Flexibilisierung vonnöten. Außerdem sei eine gerechte Entlohnung
gefordert. Lebenslanges Lernen müsse zudem als Grundregel und
Zielhaltung gelten, die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber hätten dafür
die Grundlagen zu schaffen, es sei eine enge Kooperation mit der
Wirtschaft geboten. "Wir brauchen Arbeitsplätze für ältere
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bzw. altersgerechte Aufgabenfelder
und à la longue eine andere Lohntangente sowie eine
Flexibilisierungsberatung für Unternehmerinnen und Unternehmer", so
Sobotka.

Andererseits gehe es auch um die Jugendbeschäftigung. "Österreich
bietet Enormes in Bezug auf die Ausbildung, aber wir brauchen alle
Jugendlichen im Berufsfeld. Das Ziel ist es, einen ungebrochenen
Lebenslauf von der Ausbildung in die Arbeit zu ermöglichen, nach der
Ausbildung muss ein guter bzw. bruchloser Übergang in die Arbeitswelt
stattfinden", so der Landeshauptmann-Stellvertreter. Man habe in
diesem Zusammenhang die "Sozialpädiatrische Versorgungsplanung"
geschaffen, bei diesem Projekt gehe es darum, sich vorab und
präventiv um die Kinder zu kümmern, um deren etwaige Probleme am
späteren Arbeitsmarkt zu minimieren. Als weitere in diesem
Zusammenhang existierende Initiativen und Aktionen nannte Sobotka
etwa "start up" oder auch die Lehrwerkstätten.

Zum dritten gelte es auch, jenen beim Wiedereinstieg in den
Arbeitsmarkt zu helfen, die gleichsam unverschuldet von
Arbeitslosigkeit betroffen seien, so Sobotka.

Nähere Informationen: Büro LHStv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard
Blumenthal, Telefon 02742/9005-12221, e-mail
[email protected].

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