- 23.05.2013, 13:42:00
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Tiroler Wintertourismus trotzt der Krise
Innsbruck (TP/OTS) - Tirols Tourismuswirtschaft hat - gemessen an
Ankünften und Übernachtungen - das beste Winterergebnis aller Zeiten
erreicht. Im Winter 2012/13 wurden rund 26,2 Mio. Nächtigungen
(+1,8%) und knapp 5,4 Mio. Ankünfte (+2,1%) verzeichnet. Damit wurde
bei den Nächtigungen erstmals die 26-Millionen-Marke überschritten,
das Ergebnis der Gästeankünfte konnte seit dem Winter 2007/08
durchgehend gesteigert werden. Die Aufenthaltsdauer blieb konstant
zum Vorjahr bei durchschnittlich 4,9 Tagen.
Tirols Tourismusreferent und Landeshauptmann Günther Platter sieht
angesichts dieses Gesamtergebnisses Tirols führende Position als
Wintersportland Nummer eins der Alpen eindrucksvoll bestätigt: "Auch
wenn der internationale Wettbewerb der Destinationen deutlich
gestiegen ist, baut Tirol - gemessen an den Nächtigungen und
Ankünften - seine Anziehungskraft aus. Diese Stärke basiert neben
einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis und der Innovations- und
Investitionsfreude der heimischen Tourismusbranche vor allem auf dem
Engagement und Einsatz unserer Touristiker. Sie leisten damit einen
maßgeblichen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand
unseres Landes. Besonderer Dank gilt daher allen, die zu diesem
positiven Ergebnis beigetragen haben." Für die Zukunft gelte es
weiterhin die Rahmenbedingungen zu schaffen, um derartige Erfolge zu
ermöglichen. Ganz in diesem Sinne bekräftigt der Landeshauptmann sein
Bekenntnis: "Als starkes Rückgrat Tirols bleibt der Tourismus auch
künftig Chefsache!"
Margreiter: "Wertschöpfung und Wirtschaftlichkeit rücken
stärker in den Fokus"
Auch für Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung,
bestätigt das diesjährige Winterergebnis eindrucksvoll die Stärke der
Marke Tirol und seiner Wintersportgebiete, zeige aber gleichzeitig
auch deutlich, dass gerade in erfolgreichen Regionen innerhalb von
Kernurlaubszeiten Kapazitätsgrenzen erreicht seien: "Rein
quantitative Parameter werden künftig noch stärker durch qualitatives
Wachstum abgelöst, denn in gewissen Perioden sind längst keine
Frequenzsteigerungen ohne Qualitätsverlust mehr möglich. Gerade vor
dem Hintergrund von wiederholten Rekordergebnissen ist eine
Fokussierung auf Wertschöpfung und Wirtschaftlichkeit daher wichtig.
Angesichts der internationalen Wettbewerbssituationen und
Wirtschaftskrisen sind die aktuellen Rekordzahlen wirklich sehr
motivierend."
Der wichtigste Quellmarkt Deutschland legte zu
Die wichtigsten Herkunftsmärkte trugen wesentlich zu diesem
erfolgreichen Ergebnis bei. Zuwächse wurden im gesamten Winter unter
anderem aus Deutschland (ÜN +3,9%, AK +3,7%), Großbritannien (ÜN
+4,5%, AK +5,0%), Schweiz (ÜN +3,0%, AK +2,8%) sowie Russland (ÜN
+7,7%; AK +8,1%) verzeichnet. Ein konstantes Ergebnis konnte in
Belgien (ÜN und AK jeweils +0,1%) erreicht werden. Rückgänge sind aus
den Niederlanden (ÜN - 3,7%; AK -3,1%), aus Österreich (ÜN -2,6%, AK
-0,6%), Frankreich (ÜN - 0,9%), Italien (ÜN - 5,1%) sowie Polen (ÜN -
2,1%) und Tschechien (ÜN - 4,4%) zu verzeichnen.
Ferienwohnungen und Hotellerie melden Zuwächse
Die höchsten Nächtigungszuwächse bei den Unterkunftsbetrieben
verzeichneten in der Wintersaison 2012/13 die privaten
Ferienwohnungen (ÜN +5,6%) und die gewerblichen Ferienwohnungen (ÜN
+4,0%). Leichte Nächtigungszuwächse wurden auch aus der Hotellerie
gemeldet (5/4-Stern: ÜN +1,2%; 3-Stern: ÜN +0,4%; 2/1-Stern: ÜN
+0,8%). Nächtigungsrückgänge mussten hingegen die Privatquartiere (ÜN
-2,5%) hinnehmen.
April aufgrund der frühen Ostern mit Rückgang
Durch die Verschiebung der Osterferien in diesem Jahr von April
auf März weist die Monatsstatistik April mit knapp 1,6 Mio.
Nächtigungen (-33,6%) und rund 377.600 Ankünften (-18,9%) im
Vergleich zum Vorjahr zwar deutliche Rückgänge auf. Bei gemeinsamer
Betrachtung zeigen die Monate März und April 2013 im Vergleich zum
Vorjahr allerdings Zuwächse sowohl bei den Ankünften (+4,5%) als auch
bei den Nächtigungen (+1,5%).
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