• 23.05.2013, 12:39:39
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Leichtfried/Kadenbach: Atomkraftwerke dürfen nicht subventioniert werden

Klare Haltung von Bundeskanzler Faymann zu begrüßen

Utl.: Klare Haltung von Bundeskanzler Faymann zu begrüßen =

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ-EU-Abgeordneten Jörg Leichtfried und Karin
Kadenbach begrüßen die konsequente Haltung, die Bundeskanzler Werner
Faymann beim gestrigen Gipfel in der Frage der Atomstromförderung an
den Tag gelegt hat. "Atomkraftwerke dürfen keinesfalls subventioniert
werden. Und schon gar nicht mit dem Argument, dass Atomstrom
CO2-neutral sei, das ist Greenwashing. Denn wenn etwas passiert, dann
hat dies verheerende Auswirkungen auf die Menschen und auf die
Umwelt", so der Delegationsleiter Jörg Leichtfried am Donnerstag
gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Karin Kadenbach, Mitglied im Umweltausschuss des EU-Parlaments,
ergänzt: "Man müsste glauben, dass auch die EU-Mitgliedstaaten aus
dem Unglück von Fukushima gelernt haben. Anscheinend wollen aber
einige um jeden Preis an den AKW festhalten. Klar muss aber sein,
dass kein Cent an Steuergeldern in die Produktion von Atomstrom
fließen darf. " Förderungen sollten nur dann ausbezahlt werden, wenn
sie dazu dienen, den Ausstieg aus der Kernenergie zu forcieren.
Darüber hinaus müsse auch noch stärker in Forschung und Entwicklung
investiert werden, um den Ausbau alternativer Energiequellen
voranzutreiben. "Das ist nicht nur wichtig für den Klimaschutz,
sondern auch für die Wirtschaft, denn dadurch können abertausende
Arbeitsplätze in Europa geschaffen werden", so Leichtfried und
Kadenbach abschließend. (Schluss) ps/eg

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