- 23.05.2013, 11:41:12
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Tamandl ortet Dissonanzen zwischen Bundeskanzler Faymann und roter Gewerkschaft
ÖVP-Abgeordnete: Bundeskanzler distanziert sich von ÖGB-Forderung und ist gegen Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer ab 150.000 Euro
Utl.: ÖVP-Abgeordnete: Bundeskanzler distanziert sich von
ÖGB-Forderung und ist gegen Wiedereinführung der Erbschafts-
und Schenkungssteuer ab 150.000 Euro =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Schwere Dissonanzen ortet die ÖVP-Abgeordnete und
Fraktionsvorsitzende der christlichen Gewerkschafter in der Wiener
Arbeiterkammer, Gabriele Tamandl, nach der heutigen Fragestunde an
Bundeskanzler Faymann. "Der Bundeskanzler hat sich in der Fragestunde
eindeutig vom Modell der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter
im ÖGB distanziert, die eine Einführung der Erbschafts- und
Schenkungssteuer bereits ab 150.000 Euro anstrebt", berichtete
Tamandl im Anschluss an die Fragestunde. "Sollte hier vielleicht ein
Konflikt beim baldigen ÖGB-Kongress vorprogrammiert sein?!"
Tamandl hatte in der Fragestunde den Bundeskanzler nach seiner
Beurteilung des geplanten Antrages der FSG an den ÖGB-Kongress
angesprochen und gleichzeitig gefragt, "wie er es sieht, dass
Menschen sich durch eigene Leistung Eigentum und Wohlstand schaffen
und dies an ihre Kinder weitergeben wollen." Durch die Antwort
Faymanns sei klar geworden, dass der Kanzler im Interesse einer
Stärkung des Mittelstandes nicht das Modell vertritt, für das sich
die FSG beim ÖGB-Kongress einsetzt, sondern ein eigenes Modell
bevorzugt, das bei etwa einer Million Euro ansetzt.
"Vielleicht sollte sich SPÖ-Bundeskanzler Faymann zuerst mit seinen
roten Gewerkschaftern einigen, bevor er Dissonanzen öffentlich macht.
Aber wenn es zum Wohle des Mittelstandes ist, soll es uns auch recht
sein", sagte Tamandl und bekräftigte abschließend einmal mehr ihre
"klare Ablehnung einer Erbschafts- und Schenkungssteuer sowie einer
Substanzbesteuerung auf Vermögen!"
(Schluss)
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