• 22.05.2013, 12:17:33
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Österreichische Möbelindustrie schließt 2012 mit solidem Plus ab

Mehr Export lautet nun das Ziel - Positive Konjunkturerwartung für die kommenden Monate

Utl.: Mehr Export lautet nun das Ziel -
Positive Konjunkturerwartung für die kommenden Monate =

Wien (OTS) - Nach einem recht guten Start und einigen durchwachsenen
Monaten im Zuge der gesamtwirtschaftlichen Situation in Europa,
schloss die Österreichische Möbelindustrie das Jahr 2012 letztendlich
mit einem ordentlichen Produktionsplus von 4,4 % auf 1,94 Mrd. Euro
ab. Die Sparten Ladenmöbel (+23,5 %), Büromöbel (+10,9 %), Sitzmöbel
(+6,8 %) und Küchenmöbel (+6,7 %) legten gegenüber dem Vorjahr am
meisten zu. Die Hersteller von Gartenmöbeln (-12,1 %), Matratzen
(-8,4 %) und Wohnmöbeln (-6 %) hatten die stärksten prozentualen
Einbußen zu verkraften. Die Importe stiegen mit 1,4 % nur
geringfügig. Allerdings sanken die Exporte um 3,4 %. Betroffen waren
auch die wichtigen Märkte Deutschland (-9,9 %) und die Schweiz (-2,0
%). Mehr Möbel als im Vorjahr konnten nach Polen (+25,3 %) sowie nach
Italien (+19,2 %) ausgeführt werden.

Dr. Georg Emprechtinger, Vorsitzender der Österreichischen
Möbelindustrie, zeigt sich zufrieden mit dem Gesamtergebnis und sieht
gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches Jahr 2013: "Die negativen
Branchentrends haben sich bereits im ersten Quartal abgeschwächt,
Inlandsnachfrage und Konsumklima (1) erreichten ein erfreuliches
Niveau. Aber den Export müssen wir wieder ankurbeln, und vor allem
den für uns wichtigen Markt in Deutschland stärker bearbeiten, dort
hatten wir mit einem Exportminus von 9,9 Prozent 2012 zu hohe
Einbußen." In Deutschland, so eine aktuelle Untersuchung der
Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (2), sei das Konsumklima
gerade im Aufwärtstrend. Die Sparer seien wegen des Geschehens auf
Zypern verunsichert, die Zinsen niedrig und die Einkommenserwartungen
hoch. "Damit steigt die Nachfrage nach werthaltigen Gütern - die
Investitionen in Möbel und Einrichtung profitieren erfahrungsgemäß
davon", meint Emprechtinger. Der jüngste WIFO Konjunkturtest für das
zweite Quartal 2013, basierend auf einer Umfrage bei 44 Unternehmen
der Österreichischen Möbelindustrie , bekräftigt die Entspannung der
Lage recht deutlich: Sowohl die Auftragsbestände insgesamt als auch
die Exportaufträge nehmen zu. Die Auftragsbestände liegen sogar über
dem langjährigen Durchschnitt, ebenso die Kapazitätsauslastung. Eine
leichte Trendumkehr zeichnet sich derzeit auch bei der Produktion ab,
die nach Einschätzung der befragten Unternehmen in den kommenden
Monaten steigen wird. Die allgemein positive Entwicklung der
Geschäftslage schlägt sich allerdings nicht in den
Beschäftigungserwartungen nieder.

Um die Wettbewerbsposition im In- wie auch im Ausland weiter zu
stärken, wirbt die Österreichische Möbelindustrie weiter kräftig für
"made in Austria", etwa auf den internationalen Möbelmessen in Köln
und Mailand oder auch beim heimischen Publikum in Österreich. Das
hervorragende internationale Image hilft dabei, von der Belebung des
Markts zu profitieren und es weiter zu verbessern. "Unsere Möbel
stehen für Qualität, Flexibilität, Innovation, nutzbringenden
Funktionen und Design", erklärt Emprechtinger: "Das sind erarbeitete
Alleinstellungsmerkmale, die uns gegenüber Mitbewerbern gerade dann
voranbringen, wenn die Sehnsucht nach soliden Werten groß ist. Uns
ist daher wichtig, gemeinsam mit dem Handel eine intensive
Markenpolitik zu betreiben, da Marken dem Image ein klares Profil
geben. Markentransparenz und Verbraucherinformation über die Herkunft
und Entstehungsgeschichte von Möbeln schaffen Vertrauen. Sie sind
eine Stütze des Handels. Das ist auch angesichts des zunehmenden
Internethandels und des hohen Preisdrucks vor allem aus Asien eine
entscheidende Investition in die Zukunft."

(1) Pressemitteilung der Gfk Austria vom 29.04.2013, www.gfk.at
(2) Pressemitteilung der GfK vom 30.04.2013, www.gfk.com

Zahlentabellen finden Sie unter folgendem Link:
http://www.ots.at/redirect/moebel

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