• 22.05.2013, 11:44:36
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FPK-Staudacher: Prettner stoppte in letzter Minute eigenen Irrweg

Bezirk Spittal braucht gerontopsychiatrisches Pflegeheim

Utl.: Bezirk Spittal braucht gerontopsychiatrisches Pflegeheim =

Klagenfurt (OTS) - Bis gestern wollte Sozialreferentin LHStv. Beate
Prettner das fix geplante und notwendige gerontopsychiatrische
Pflegeheim in Möllbrücke streichen, weil es ein von Freiheitlichen
initiiertes Projekt war. In letzter Minute hat sie nun diesen Irrweg
gestoppt und den Schließungsantrag von der Tagesordnung der heutigen
Regierungssitzung genommen", teilt FPK-LAbg. Christoph Staudacher
mit.

Prettner kannte die Bedarfserhebungen der eigenen Sozialabteilung
nicht. Diese stellte eindeutig fest, dass der Bezirk Spittal in Bezug
auf gerontopsychiatrische Betten krass unterversorgt ist. Es fehlen
mindestens 50 Betten, die mit dem geplanten Heim in Möllbrücke bis
2015 realisiert werden sollten. Die anfangs von Prettner angebotene
Alternative, dass man Klienten aus Oberkärnten in das von ihnen am
weitesten entfernte Heim in Neuhaus-Lavamünd schicken würde, konnte
wohl nicht einmal von ihren eigenen Leuten ernst genommen werden.
Alle Prinzipien einer wohnortnahen Versorgung wären damit verletzt
worden.

"Es ist zu hoffen, dass die Kenia-Koalition die Probleme des Landes
ernsthafter in Angriff nimmt, als mit solchen Schnellschüssen, die
nicht sachlich, sondern nur parteipolitisch motiviert sind und die
umgehend zurückgezogen werden müssen", so Staudacher. (Schluss)

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