• 22.05.2013, 10:44:07
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FFG senkt Darlehenszinsen in den Basisprogrammen erneut

Senkung auf 0,75 Prozent - gültig ab 26. Juni 2013 für neue Projekte

Utl.: Senkung auf 0,75 Prozent - gültig ab 26. Juni 2013 für neue
Projekte =

Wien (OTS) - Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft FFG
senkt die Zinsen für Darlehen in den Basisprogrammen von einem auf
0,75 Prozent als Reaktion auf das allgemein gesunkene Zinsniveau.
Innovationsministerin Doris Bures und Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner sehen darin "eine wichtige Maßnahme, um die Finanzierung
von Forschungsprojekten im aktuellen Konjunkturklima zu erleichtern
und gerade Klein- und Mittelbetriebe stärker zu unterstützen".

"Damit helfen wir insbesondere den jungen innovativen Unternehmen,
die mit Finanzierungslücken und -schwierigkeiten zu kämpfen haben.
Unsere Unterstützungsinstrumente werden so noch wirksamer. Das gilt
insbesondere auch für das neue Programm Markt.Start, mit dem
innovative Start Up-Unternehmen zinsgünstige Darlehen bis zu einer
Million Euro bekommen können", betont Innovationsministerin Doris
Bures. "Wir wollen, dass noch mehr innovative Klein- und
Mittelbetriebe den entscheidenden Schritt weiter kommen und aus
Prototypen Markterfolge machen", so Bures.

"Mit der Zinssenkung um ein Viertel machen wir die FFG-Darlehen
als Förderinstrument noch attraktiver und erleichtern die
Finanzierung innovativer Projekte. Liquiditätsengpässe sollen
Erfinder nicht daran hindern, ihre Ideen im Markt umzusetzen", betont
Wirtschaftsminister Mitterlehner in seiner Funktion als
FFG-Eigentümervertreter. Auf Basis von FFG-Schätzungen erwartet
Mitterlehner, dass die Förderanträge für entsprechende Förderanträge
heuer um rund 20 Prozent steigen werden. "Das ist ein positives
Signal. Unternehmen, die mehr in Forschung und Entwicklung
investieren, wachsen schneller und schaffen mehr Arbeitsplätze als
andere Betriebe", so Mitterlehner zu den Vorteilen für den Standort.
Österreich.

Der Zinssatz gilt für alle neu bewilligten Projekte ab der
nächsten Vergabesitzung am 26. Juni 2013. Darlehen, Haftungen und
Zuschüsse sind jene Instrumente, mit denen Projekte in den
Basisprogrammen, dem finanziell größten Bereich der FFG, unterstützt
werden. "Im Jahr 2012 wurden Darlehen im Volumen von rund 107
Millionen Euro für neue Forschungsprojekte bewilligt, das entspricht
knapp einem Fünftel des Gesamtfördervolumens der FFG", erklären die
FFG-Geschäftsführer Henrietta Egerth und Klaus Pseiner. "Unsere
Darlehen sind als Finanzierungsinstrument auch deshalb so
interessant, weil wir in der Regel keine zusätzliche Sicherheiten
einfordern", so FFG-Geschäftsführerin Henrietta Egerth. "Mit dem
Darlehen übernehmen wir einen Teil des Risikos von Unternehmen.
Scheitert ein technisch riskantes Forschungsprojekt, kann auf die
Rückzahlung des Darlehens verzichtet werden", so FFG-Geschäftsführer
Klaus Pseiner.

Im Allgemeinen werden in den Basisprogrammen 50 Prozent der
Projektkosten - bei Start Up-Unternehmen 70 Prozent - gefördert. Die
Barwerte (resultierend aus dem Verhältnis von Darlehen, Haftungen und
Zuschüssen) variieren nach Unternehmensgröße. Für kleine und mittlere
Unternehmen sind höhere Barwerte und zusätzliche Bonifizierungen
möglich.

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