- 21.05.2013, 14:33:17
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Forschungs- und Technologiebericht zeigt Licht und Schatten des österreichischen FTI-Standorts
Unternehmen investieren nach der Krise wieder mehr in Forschung & Innovation
Utl.: Unternehmen investieren nach der Krise wieder mehr in
Forschung & Innovation =
Wien (OTS/PWK327) - Der heute veröffentlichte Forschungs- und
Technologiebericht 2013 zeigt die erfolgreichen Anstrengungen
Österreichs im Bereich von Forschung Entwicklung. Er zeigt aber auch
auf, was wir noch tun müssen, wenn wir unser Ziel, in die Gruppe der
'Innovation Leader' vorzustoßen, erreichen wollen", betonte heute,
Dienstag, die Vizepräsidentin der WKÖ, Martha Schultz. Österreich
konnte seine F&E-Aufwendungen trotz eines schwierigen Umfeldes weiter
auf einen Rekordwert von knapp 9 Mrd. Euro steigern. Angesichts der
schwierigen Umfeldes für die öffentliche Hand und Unternehmen eine
beachtliche Leistung, so Schultz. Dass die heimischen Unternehmen
wieder mehr in F&E investieren, sei ein gutes Zeichen, weil sie damit
den Vorsprung vor der Konkurrenz herausarbeiten und ausbauen.
Gleichzeitig sei besonders hervorzuheben, dass heimische Unternehmen
mit in Relation zu ihrem Umsatz hohen Ausgaben im F&E-Bereich
zwischen 2009 und 2011 im Durchschnitt mehr Arbeitsplätze geschaffen
als Unternehmen mit relativ niedrigen Forschungsausgaben. "Insgesamt
ist der vorliegende Forschungsbericht ein sehr wichtiges Signal des
Forschungs- und Innovationsstandorts Österreichs an Investoren, dass
Österreich und insbesondere seine Unternehmen mit Ernsthaftigkeit in
die Leistungsfähigkeit des F&E-Standorts und damit in die Zukunft
investieren", unterstreicht die WKÖ-Vizepräsidentin. Schultz betonte
aber auch, dass Stetigkeit und Planbarkeit für Forschung und
Innovation besonders wichtig seien. Am Ziel einer hohen Forschungs-
und Innovationsleistung auch jenseits einer F&E-Quote von 3,76 müsse
festgehalten werden.
Potentiale für Österreich ortet Schultz in der noch engeren,
umsetzungsorientierten Zusammenarbeit zwischen der Wissenschaft und
Unternehmen, im Ausbau der Forschungsinfrastruktur komplementär zur
Innovationskompetenz von Betrieben und Unternehmensclustern, bei der
Qualifikation in MINT-Fächern, beim Zugang zu Wagniskapital für
wissensbasierte Unternehmensgründungen und die Wachstumsphase von
Unternehmen, bei innovationsunterstützenden Maßnahmen auf
Bundesländerebene, in der Nutzung europäischer und internationaler
F&E-Fördermittel und der Mittel der Europäischen Investitionsbank
(EIB). Schultz dazu: Eine funktionierender Finanzmarkt, der privates
Kapital für die Innovation mobilisieren kann, ist vor allem in der
beginnenden Aufschwungphase wichtig. Hier liegen wir im
internationalen Vergleich zurück, hier müssen wir aufholen, wollen
wir rascher wachsen. Im den F&E-Förderprogrammen der EU für den
Zeitraum 2014-2020, Horizont 2020 und CoSME, werden etwas rund 70
Mrd. Euro zur Verfügung stehen. Davon sollten wir in diesem Zeitraum
wenigstens 1 Mrd. Euro nach Österreich holen. (us)
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