- 21.05.2013, 13:15:58
- /
- OTS0170 OTW0170
Eigentumssteuern treffen Klein- und mittelständische Unternehmen!
Studie der KMU Forschung Austria zeigt: Massive Auswirkungen auf den heimischen Betriebsstandort zu befürchten - Beispiel 5: Lebensmittelhandel in Ostösterreich
Utl.: Studie der KMU Forschung Austria zeigt: Massive Auswirkungen
auf den heimischen Betriebsstandort zu befürchten - Beispiel
5: Lebensmittelhandel in Ostösterreich =
Wien (OTS/PWK326) - Neue Vermögens-bzw. Eigentumssteuern würden
die heimischen Betriebe unabhängig von Gewinn oder Verlust direkt in
der Substanz treffen und Standort und Arbeitsplätze gefährden. Zwei
Drittel der Eigentumssteuern müssten dabei die Betriebe leisten. Das
ist der Sukkus der aktuellen Studie der KMU Forschung Austria über
die Auswirkungen einer Einführung der in Diskussion befindlichen
Eigentums- und Vermögenssteuern.
Österreich liegt bereits jetzt im EU-Spitzenfeld bei der Steuer- und
Abgabenlast. Um den heimischen Standort zu attraktivieren, gilt es,
die Steuerlast zu vermindern, denn Österreich ist eine offene
Volkswirtschaft und neue Steuern sind kontraproduktiv für die weitere
Entwicklung unseres Landes.
Vor diesem Hintergrund liefert die WKÖ Fakten auf Basis der Studie
der KMU Forschung Austria zu den erwartbaren Auswirkungen von neuen
Eigentums- und Vermögenssteuern auf Betriebe unterschiedlicher Größen
und Sparten. Die Beispiele beruhen dabei auf Daten jener Betriebe,
die sich in der Bilanzdatenbank der KMU Forschung Austria befinden
und spiegeln damit 1:1 die betriebliche Situation wider.
Betrieb im Lebensmittelhandel mit bis zu 9.800 Euro
Vermögenssteuer betroffen!
Etwaige Eigentumssteuern würden ein Mittelunternehmen im
Lebensmittelhandel in Ostösterreich betreffen. 150 bis 200 Personen
waren im Jahr 2010 im Durchschnitt in diesem Betrieb beschäftigt. Der
Jahresumsatz des mittelständischen Lebensmittelhändlers belief sich
auf rd. Euro 8 Mio und das Unternehmensergebnis (vor Ertragssteuern)
war negativ. Das Unternehmen wies im Jahr 2010 ein Reinvermögen in
der Höhe von rd. Euro 1,9 Mio aus. Es befindet sich eine Immobilie im
Betriebsvermögen.
Bei einem Steuersatz von 0,3 % und einem Freibetrag von Euro 1 Mio
ergäbe sich für den Lebensmittelhändler eine jährliche
Vermögenssteuer in Höhe von rd. Euro 2.700,- (obwohl keine Gewinne
erzielt werden konnten); bei einem Freibetrag von Euro 0,5 Mio würde
die Steuer etwa Euro 4.200,- betragen. Bei einem Steuersatz in Höhe
0,7 % würde die Vermögenssteuer je nach Freibetrag zwischen rd. Euro
6.300,- und rd. Euro 9.800,- liegen. (us)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PWK






