• 20.05.2013, 09:45:04
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ÖVP-Integrationssprecher Rädler: Wiener SPÖ versteht Integration falsch

SPÖ meint, Lehrer sollen auf Steuerzahlerkosten und während der Dienstzeit in Herkunftsländer reisen, um Sprache und Kultur zu lernen; Mehrsprachigkeit ist eine Ergänzung zu Deutsch, aber niemals Ersatz

Utl.: SPÖ meint, Lehrer sollen auf Steuerzahlerkosten und während
der Dienstzeit in Herkunftsländer reisen, um Sprache und
Kultur zu
lernen; Mehrsprachigkeit ist eine Ergänzung zu Deutsch, aber
niemals Ersatz =

Wien, 20. Mai 2013 (ÖVP-PD) "Die Wiener SPÖ versteht
Integration offensichtlich falsch. Das Integrationskonzept von der
zuständigen Stadträtin Frauenberger ist wirklich völlig jenseitig",
so der Integrationssprecher der ÖVP, Johann Rädler. Frauenberger
wünscht, dass Lehrer offenbar auf Steuerzahlerkosten und während
der Dienstzeit auf Exkursion in die Herkunftsländer der Schüler mit
Migrationshintergrund fahren, um dort über Sprache und Kultur etwas
zu lernen. Zudem sollen die Muttersprachen der Migranten dem
Deutsch gleichwertig in den schulischen Regelunterricht aufgenommen
werden. Das und vieles mehr, führt bei Rädler zu Kopfschütteln:
"Mehrsprachigkeit ist sicher ein Vorteil im späteren Berufsleben,
aber immer nur als Ergänzung zu Deutsch und niemals als Ersatz."
****

"Selbst wenn man die Idee gut finden würde - und das tut die
ÖVP nicht - zeigen die Ideen Frauenbergers, wie völlig weg von der
Realität diese Politikerin ist. Eine praktische Umsetzung ist nur
mit Personal, das es nie geben wird, und einem Budget, das wir nie
haben werden, zu bewerkstelligen. In Wien werden nämlich mehr als
100 Muttersprachen gesprochen. Wie soll man dafür ernsthaft jemals
an jeder Schule in Wien Dolmetscher, Lehrer und Lesepaten für alle
mehr als 100 Sprachen und entsprechende Ressourcen zur Verfügung
haben? Diese Vorschläge sind der Beweis, dass die Leute, die auf so
was kommen, über das, was sie tun, nicht nachdenken", so Rädler
abschließend.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien,
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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