• 19.05.2013, 09:00:31
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SJ: Runter mit den Mieten! Junges Wohnen muss leistbar sein!

Sozialistische Jugend fordert Wohnreformen noch vor der Nationalratswahl

Utl.: Sozialistische Jugend fordert Wohnreformen noch vor der
Nationalratswahl =

Wien (OTS) - Die Sozialistische Jugend tourt seit Anfang des Jahres
äußerst erfolgreich mit ihrer Kampagne "Junges Wohnen muss leistbar
sein!" durch ganz Österreich. Von der SJ aufgegriffen und
kampagnisiert, wurde die prekäre Lage am Wohnungsmarkt ein
bundespolitisches Thema und die SPÖ übernahm alle Forderungen des
umfassenden, detailreichen SJ-Forderungskatalogs. Gestern, am 18.
Mai, fanden österreichweit über 50 Aktionstage statt, um den
SJ-Reformvorschlägen weiteren Nachdruck zu verleihen und Maßnahmen
schon vor den Nationalratswahlen zu erwirken. St. Pölten war
Schauplatz der größten Aktion: Am Rathausplatz wurde eine kleine
Zeltstadt installiert, um auf die akute Notsituation Jugendlicher am
Wohnungsmarkt aufmerksam zu machen.

"Jugendliche, die den ersten Schritt von zu Hause weg machen wollen,
plagen elendslange Wohnungssuchen und horrend hohe Mieten. In den
letzten zehn Jahren stiegen die Mieten im privaten Sektor und ohne
Betriebskosten um ca. 40 Prozent. Die unteren Lohnsektoren sanken
oder stagnierten real gesehen aber sogar", erklärt Boris Ginner,
Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Niederösterreich.

Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich,
nennt auch gleich zentrale Forderungen des SJ-Programms zur Linderung
der Wohnungsnot: "Die Preistreiberei am Wohnungsmarkt trifft uns
Jugendliche doppelt hart. Wir wollen ein modernisiertes Mietrecht,
das den Menschen und nicht den Profiten Einzelner dient! Die
Wohnbauförderung und die Rückflüsse der Fördermittel sollen wieder
zweckgewidmet und damit der öffentliche Wohnbau angekurbelt werden.
Außerdem sollen die MaklerInnen künftig von den VermierInnen und
nicht mehr von den MieterInnen bezahlt werden"

"Mit unserer kleinen Zeltstadt wollen wir weiter Druck machen und
aufzeigen, dass die Jugendlichen wirklich bald in Zeltern schlafen
müssen, wenn die Preisentwicklung am Wohnungsmarkt so weitergeht, wie
bisher. Die heute von Karl geäußerte Absage nach Mietzinsobergrenzen
zeigt wieder ganz deutlich, dass die ÖVP nur die HausbesitzerInnen
und VermieterInnen vertritt. Die steigenden Mieten sind die
steigenden Renditen der Privaten. Mietzinsobergrenzen führen zu
keiner Verknappung des Angebots oder irgendwelchen Hirngespinsten
Karls zufolge zu leerstehenden Wohnungen, sondern werden bei
gleichzeitiger öffentlicher Wohnbauoffensive einzig und allein zu
leistbarem Wohnraum führen. Wir wollen noch vor der Wahl Reformen,
die uns Jugendlichen wieder den Start in ein selbstbestimmtes,
eigenständiges Leben ermöglichen!", schließen die beiden roten
Jugendvertreter kämpferisch.

Alle Infos und Forderungen auf:
sjoe.at/wohnen
facebook.at/leistbareswohnen

Foto der Aktion zur freien Verwendung unter:
http://www.flickr.com/photos/gegenrechts/8751348254/in/photostream

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