- 17.05.2013, 14:13:44
- /
- OTS0178 OTW0178
NÖ Arbeiterkammer feiert 25 Jahre Kinderspital in Armenien
Paradebeispiel für nachhaltige Katastrophenhilfe und Entwicklungszusammenarbeit
Utl.: Paradebeispiel für nachhaltige Katastrophenhilfe und
Entwicklungszusammenarbeit =
Wien (OTS/AKNÖ) - Vor 25 Jahren bebte die Erde im Nordwesten
Armeniens. Im damaligen Leninakan, jetzt Gyumri, der zweitgrößten
Stadt Armeniens, wurde das Kinderspital zerstört. Österreich baute
eine neues, das 1992 in Betrieb ging, als Armenien nach dem Zerfall
der Sowjetunion schon eine junge Republik war. Die
Niederösterreichische Arbeiterkammer, gemeinsam mit den
Sozialpartnern der Baubranche von Beginn an federführend bei dem
Hilfsprojekt, nahm das Jubiläum zum Anlass, um im Rahmen einer
Veranstaltung gemeinsam mit den Akteuren Bilanz zu ziehen.
Enorme Versorgungsprobleme gefährdeten Jahr für Jahr, besonders im
Winter, die Existenz des Krankenhauses. Österreich unterstützte es in
seinem Überlebenskampf so gut es ging. Erst zu Beginn dieses
Jahrtausends entspannte sich die Situation allmählich, sodass die
strategische Weiterentwicklung endlich in Angriff genommen werden
konnte.
Für die Akteure ist es nach 25 Jahren an der Zeit, das Hilfsprojekt
abzuschließen. Das bedeutet aber alles andere als das Ende für das
Spital. Im Gegenteil, erst vor wenigen Monaten wurde der Vollbetrieb
wieder aufgenommen und aus dem Kinderspital wurde - nicht zuletzt mit
tatkräftiger Unterstützung des Partner-Krankenhauses Scheibbs - das
Österreichische Mutter-Kind-Zentrum mit moderner Geburtshilfe sowie
Kinder- und Frauenheilkunde.
In seiner Rede würdigte AKNÖ-Präsident Hermann Haneder den Einsatz
insbesondere der Bau-Holz-Gewerkschaft sowie seines damaligen
Vorgängers und späteren Sozialministers Josef Hesoun für die spontane
Hilfsbereitschaft: "Damit haben auch die niederösterreichischen
ArbeitnehmerInnen und die Baubranche einen wesentlichen Beitrag zur
Völkerverständigung geleistet", so Haneder anlässlich des Abschlusses
eines "Großprojekts der Mitmenschlichkeit, das ein Paradebeispiel
der nachhaltigen Katastrophenhilfe darstellt."
Mag. Hans Döller, ehemaliger AKNÖ-Mitarbeiter und Hilfeleistender der
ersten Stunde, zeichnete als ehrenamtlicher Geschäftsführer des
Österreichischen Kinderspital-Vereins (ÖKS) den oft steinigen Weg vom
Spital zum Mutter-Kind-Zentrum. Vereinsvorsitzender Dr. Christoph
Lechner bedankte sich bei den zahlreich erschienen Gästen: beim
österreichischen Botschafter in Armenien Dr. Alois Kraut und dessen
armenischen Amtskollegen in Wien, Dr. Arman Kirakossian, bei der
armenischen Kirchengemeinschaft bis hin zur Caritas und allen
Unterstützern aus Politik, Wirtschaft und anderen Privatpersonen.
Auch der ärztliche Direktor des Spitals, Dr. Kurghinian, war aus
Armenien angereist.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKN






