• 17.05.2013, 12:43:58
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FP-Gudenus: Dringlicher Antrag, das gesamte KAV-Generaldirektorium auszutauschen

Sozialisten wollen desaströsen Rechnungshof-Bericht einfach unter den Teppich kehren

Utl.: Sozialisten wollen desaströsen Rechnungshof-Bericht einfach
unter den Teppich kehren =

Wien (OTS/fpd) - Der Prüfer des Rechnungshofs ließen am Wiener AKH
kein gutes Haar: Die Behandlungskosten liegen um bis zu 60 Prozent
über jenen an den Uni-Kliniken Graz und Innsbruck, die
Infrastrukturkosten sind sogar gleich doppelt so hoch. Eine
rechtsträgerübergreifende Finanzplanung fehlt gänzlich. Die Prüfer
monierten zudem mangelnde Koordination und Transparenz. "Kurz: Es
krankt an allen Ecken und Enden", erklärt Wiens FPÖ-Klubchef und
stellvertretender Bundesparteiobmann Mag. Johann Gudenus, "aber, wie
bei den Sozialisten üblich, wurde lediglich ein Bauernopfer gebracht,
indem man ausgerechnet den technischen Direktor feuerte. Für die
tatsächlich Verantwortlichen im Generaldirektorium des
Krankenanstaltenverbunds gibt es, geht es nach Gesundheitsstadträtin
Wehsely keinerlei Konsequenzen."

"Damit lassen wir sie aber diesmal nicht durchkommen", kündigt
Gudenus an, "bei der kommenden Gemeinderatssitzung werden wir einen
Dringlichen Antrag einbringen, das gesamte Generaldirektorium mit Dr.
Wilhelm Marhold an der Spitze abzuberufen. Gerade der rote Günstling
Marhold ist ja nicht nur mit der massiven Kritik des Rechnungshofs
konfrontiert. Gegen ihn gibt es auch immer wieder
Korruptionsvorwürfe." Die Freiheitlichen seien fest dazu
entschlossen, im Krankenanstaltenverbund (KAV), der mittlerweile zu
einer reinen Spielwiese der SPÖ umfunktioniert worden ist,
aufzuräumen. Gudenus: " Die Fülle an Skandalen im Wiener AKH in den
vergangenen Jahren macht umgehendes Handeln nötig. Also Schluss mit
sinnlos Geld verbrennen und weg mit der unfähigen
KAV-Generaldirektion! In Folge braucht es dann eine unabhängige
Bestellung der Führungsetage und eine funktionierende
Kontrollinstanz, die nicht Spielball der Politik sein darf. Diese
muss sicherstellen, dass das neue KAV-Management ordentlich,
transparent und wirtschaftlich arbeitet." (Schluss)

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