- 17.05.2013, 12:20:55
- /
- OTS0126 OTW0126
OKIDS geht an den Start!
OKIDS, das Forschungsnetzwerk für Kinderarzneimittel, nimmt seine Arbeit auf.
Utl.: OKIDS, das Forschungsnetzwerk für Kinderarzneimittel, nimmt
seine Arbeit auf. =
Wien (OTS) - Die dafür nötige Anschubfinanzierung von 1,5 Mio. Euro
kommt von Alois Stöger, Bundesminister für Gesundheit, und 30
Unternehmen der pharmazeutischen Industrie.
"OKIDS ist eine konkrete Maßnahme, mit der die von mir in Auftrag
gegebene Kindergesundheitsstrategie umgesetzt wird", sagte
Bundesminister Alois Stöger aus Anlass des Startschusses für das
Forschungsnetzwerk. Damit soll die Verfügbarkeit von kindgerechten
Arzneimitteln signifikant erhöht werden. Derzeit sei die Hälfte der
Arzneimittel, mit denen 100 Millionen Jugendliche und Kinder in der
EU behandelt werden, nicht ausreichend für diese Patientinnen- und
Patientengruppe geprüft, so der Minister.
Die pharmazeutische Industrie in Österreich beteiligt sich an der
Finanzierung des Kinderforschungsnetzwerkes im gleichen Ausmaß wie
das Gesundheitsministerium, damit eine Erhöhung der Zahl jener
Medikamente, die explizit auch für Kinder zugelassen sind, realisiert
werden kann. "Damit verbessert die Branche die
Behandlungsmöglichkeiten für unsere Kinder", so Dr. Jan Oliver Huber,
Generalsekretär der Pharmig. Um die Hälfte der notwendigen 1,5 Mio.
Euro für die Zeit der Anschubfinanzierung aufzubringen, haben 30
pharmazeutische Unternehmen die Finanzierung zugesagt.
"Die Motive für die Unterstützung seitens der pharmazeutischen
Industrie sind bessere Behandlungschancen für Kinder sowie bessere
Heilungschancen für kranke Kinder", betont Huber. Das
Forschungsnetzwerk leistet dazu einen wesentlichen Beitrag, weil es
Strukturen für die Arzneimittelprüfung schafft, die Durchführung
pädiatrischer Studien erleichtert und damit die Zulassung von für
Kinder sicheren Arzneimitteln fördert. Dazu OKIDS-Geschäftsführerin
Univ.-Prof. Dr. Ruth Ladenstein: "Als zentrale Anlaufstelle für
Academia, Industrie und den niedergelassenen Bereich gewährleistet
das One-Stop-Shop-Konzept Transparenz in allen Fragen der
Kinderarzneimittelforschung. Durch das bessere Wissen über
Kindermedikamente als Resultat von Studien mit und für erkrankte und
daher bedürftige Kinder wird die Qualität der angebotenen und
notwendigen Therapien entscheidend verbessert werden. Das damit
verbundene Datenpooling komplettiert das Wissen über Wirkungen und
Nebenwirkungen."
Das Forschungsnetzwerk OKIDS wird außerdem als Schnittstelle zu
internationalen Organisationen, wie etwa der EnprEMA (European
network of paediatric research) dienen. Es wird fünf
Koordinationszentren (KKse) geben, zwei in Wien und je eines in Graz,
Salzburg und Innsbruck. Nähere Infos finden Sie auf der Webseite von
OKIDS, www.okids-net.at und in der Monatsschrift Kinderheilkunde
2013.161:316-324, online publiziert: 24.März 2013.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PHA






