• 17.05.2013, 11:47:48
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Erfolgsmodell Betreuungspool

LR Schmid weist Kritik an diesem "bewährten Modell" zurück

Utl.: LR Schmid weist Kritik an diesem "bewährten Modell" zurück =

Bregenz (OTS/VLK) - Nach wie vor ist der Vorarlberger
Betreuungspool in seiner Form einzigartig in Österreich und hat sich
in den vergangen fünf Jahren seines Bestehens bestens bewährt. Umso
verwunderter zeigt sich Soziallandesrätin Greti Schmid über die
Kritik der Landtagsabgeordneten Katharina Wiesflecker. "Der
Betreuungspool leistet hervorragende Arbeit und bietet
Qualitätssicherung im höchsten Ausmaß", betont die Landesrätin.

Die Serviceleistungen des Betreuungspools wurden laufend
ausgebaut. Dazu gehören nicht nur der neu eingeführte Vertragsservice
sondern die Sicherstellung der Qualität der Betreuung vor Ort. So
erfolgt die Abklärung direkt vor Ort beim Klienten zu Hause. Bei
einem bereits bestehenden Betreuungsverhältnis wird mit den Klienten
zwei Mal jährlich Kontakt aufgenommen. Hauskrankenpflege und Mobiler
Hilfsdienst sind gemeinsame Träger des Betreuungspools, was
zusätzlich zu einer Qualitätssicherung beiträgt.

Vermittlungsgebühren

Grundsätzliches Ziel ist es, eine ambulante Betreuung möglichst
lange zu ermöglichen. Diese zusätzlichen und veränderten Aufgaben
rechtfertigen die Vermittlungsgebühren, die übrigens deutlich
niedriger sind, wie bei anderen Anbietern. Die Gebühren enthalten die
Abklärung des Pflegebedarfs, die termingerechte Suche nach einer
passenden Betreuung und diverse Gewerbeanmeldungen. Außerdem wird der
Klient bei der Erstellung des Werkvertrags unterstützt und erhält
Informationen zur Förderung der 24-Stunden Betreuung. Zudem wird zwei
Mal jährlich Kontakt aufgenommen.

Bei ambulanten, umfangreichen Betreuungen vermittelt der
Betreuungspool selbständige Personenbetreuerinnen bzw. -betreuer je
nach Erfordernis. Zu den Vorzügen gehört die Flexibilität bei der
Dauer eines Auftrages, so Landesrätin Schmid: "Speziell wenn
Pflegende Angehörige Urlaub machen wollen, ist der Betreuungspool
eine willkommene Hilfe. Wichtig ist, dass die Pflegebedürftigen
dadurch zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können."
Befristete 24-Stunden-Betreuungen beginnen bereits bei zwei Tagen
Überbrückungsbedarf bis hin zu mehreren Wochen bzw. einer
Dauerbetreuung.

1.800 Betreuerinnen im Betreuungspool

Die Zahlen sprechen für sich: So wurde im Jahr 2012 für 620
Klientinnen bzw. Klienten eine umfangreiche ambulante Betreuung
organisiert, das ist eine Steigerung um 17 Prozent gegenüber dem
Vorjahr. Beim Betreuungspool sind derzeit rund 1.800 selbständige
Betreuerinnen und Betreuer registriert. "Durch die große Zahl an
registrierten Betreuerinnen und Betreuern kann auf den individuellen
Bedarf der Klienten eingegangen werden", betont
Betreuungspool-Geschäftsführer Harald Panzenböck.

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