• 17.05.2013, 11:29:18
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"Orientierung" am 19. Mai: Diskussion zum Thema "Klontechnik"

Außerdem: Nicht nur Götterdämmerung ... - Richard Wagner und die Religion

Utl.: Außerdem: Nicht nur Götterdämmerung ... - Richard Wagner und
die Religion =

Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert im ORF-Religionsmagazin
"Orientierung" am Sonntag, dem 19. Mai 2013, um 12.30 Uhr in ORF 2
folgende Beiträge:

Umstrittenes Klonen: Diskussion über "Meilenstein der Forschung"

Seit dem vergangenen Mittwoch sorgt die Meldung für Diskussionen:
US-Forschern ist es gelungen, erstmals per Klontechnik menschliche
embryonale Stammzellen zu produzieren. Die so gewonnenen Zellen,
betonen die Forscher der Oregon Health & Science University in
Portland, könnten theoretisch in jede beliebige Art von Körperzellen
transformiert werden und künftig einmal kranke oder verletzte Zellen
ersetzen. Für das reproduktive Klonen, also das "Kopieren von
Menschen", tauge die Methode nicht, sagen die Wissenschafter. Als
"zutiefst beunruhigend" bezeichnet die US-amerikanische
Bischofskonferenz den aktuellen Klonversuch. Auch wenn diese Methode
der Forschung dienen solle, werde sie zweifellos von denen
aufgegriffen, die einmal geklonte Kinder herstellen wollten, so die
Bischofskonferenz. In "Orientierung"-Interviews nehmen der Genetiker
Markus Hengstschläger und der evangelische Theologe und
Medizinethiker Ulrich Körtner zu den aktuellen wissenschaftlichen
Entwicklungen rund um den Themenkreis "Klontechnik" Stellung. Ein
Bericht von Maria Katharina Moser.

Nicht nur Götterdämmerung ... - Richard Wagner und die Religion

Er glaube an "Gott, Mozart und Beethoven", meinte der deutsche
Komponist Richard Wagner einmal. Aus den Sagen und Mythen der
Götterwelt der alten Germanen entlehnte der Schöpfer des Musikdramas
den Stoff für viele seiner Werke. Bekannt und berüchtigt war Wagners
Antisemitismus, der von einigen seiner Nachkommen weiterbetrieben
wurde und auch Adolf Hitler dazu bewog, den Komponisten für den
Nationalsozialismus zu vereinnahmen. Doch Richard Wagners Schaffen
ist umfangreich und vielgestaltig: In seinen letzten Lebensjahren
wollte er mit dem Bühnenweihfestspiel "Parsifal" gleichsam eine
eigene "Kunst-Religion" begründen und damit auch "das Christentum
retten." Und - was kaum bekannt ist - auch eine Oper über Jesus von
Nazareth hatte Wagner geplant. Ein "Orientierung"-Team hat den
Wagner-Kenner Peter Steinacker, ehemals evangelischer
Kirchenpräsident von Hessen und Nassau, in die fränkische
"Wagner-Festspiel-Wallfahrtsstadt" Bayreuth begleitet und mit ihm -
anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten am 22. Mai - über
Wagners Verhältnis zum Religiösen gesprochen. Ein Bericht von Klaus
Ther.

Am Pfingstmontag, dem 20. Mai, widmet sich ab 9.05 Uhr in ORF 2 eine
monothematische "matinee", dem Leben und Werk des Komponisten. Am
Dienstag, dem 21. Mai, präsentiert ORF III Kultur und Information
unter dem Motto "Alles Wagner" ab 10.35 Uhr einen Schwerpunkttag. Die
Höhepunkte des von Christian Thielemann dirigierten "Festkonzerts mit
Jonas Kaufmann" aus der Dresdner Semperoper sind am Mittwoch, dem 22.
Mai, um 22.30 Uhr ORF 2 bzw. am Sonntag, dem 26. Mai, um 20.15 Uhr in
ORF III zu sehen. Auch das "Sommernachtskonzert" der Wiener
Philharmoniker zu Fronleichnam, am Donnerstag, dem 30. Mai, um 21.05
Uhr live in ORF 2 (bzw. live-zeitversetzt ab 21.45 Uhr in 3sat),
besteht u. a. aus Kompositionen des Jahresregenten.

"A Song for Peace" - Jüdisches Chorfestival in Wien

Jiddische Lieder in der Seitenstettengasse, Klezmerklänge im
Odeon-Theater und ein großes Schlusskonzert im Austria Center Vienna:
Vier Tage lang - vom 9. bis 11. Mai - stand Wien im Zeichen jüdischer
Musik aus ganz Europa. Elf Chöre mit insgesamt rund 400 Mitgliedern
waren zum ersten Jüdischen Europäischen Chorfestival angereist, um
gemeinsam zu proben, Liedgut auszutauschen und sich auf Spurensuche
nach jüdischem Leben in Wien zu begeben. Gastgeber war der Wiener
Jüdische Chor, der vom riesigen Interesse - von St. Petersburg bis
London - angenehm überrascht wurde. Ein Bericht von Marcus
Marschalek.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.

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