- 17.05.2013, 09:30:31
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Ö1-"Radiokolleg zum Mitreden" am 23.5. im ORF-RadioCafe: "Warum Radfahren? - Spießrutenlauf und Lebensstil"
Wien (OTS) - Am Donnerstag, den 23. Mai findet im ORF-RadioCafe ein
"Radiokolleg zum Mitreden" statt. Sabine Nikolay, Gestalterin der
dreiteiligen Reihe "Warum Radfahren?" - zu hören von 21. bis 23.5.,
jeweils um 9.05 Uhr in Ö1 - und Ina Zwerger, Leiterin der Sendereihe,
laden Gäste und Publikum zum Mitreden ein.
Fahrräder brauchen kein Benzin, verursachen keinen
Schadstoffausstoß und sind leise - doch genau das ist es, was sie für
andere Verkehrsteilnehmer, vor allem für Fußgänger, gefährlich machen
kann. Und so geraten Radfahrten oft zu einem Spießrutenlauf zwischen
zu knapp überholenden Autos, rutschigen Straßenbahnschienen,
ahnungslosen Touristen und Falschparkern, die die Radwege blockieren,
wütend-überraschten Fußgängern und Radlern, die ihren sportlichen
Ehrgeiz am falschen Ort ausleben. Dabei hält Radfahren fit, schont
die Umwelt und führt zu Autonomie, entlastet die Straßen und steigert
die Luftqualität.
In Wien gibt es derzeit eine Million Fahrräder. Mehr als ein
Viertel davon, 260.000, werden von Wienerinnen und Wienern täglich
benützt. Immerhin 31.000 Wiener/innen verwenden das Fahrrad in der
Stadt, weil es auf Distanzen von bis zu zehn Kilometern das
schnellste und billigste Verkehrsmittel ist. Das Radwegenetz ist
trotz des Ausbaus in den vergangenen 20 Jahren jedoch weiterhin
mangelhaft. Radwege enden oft ganz plötzlich im Nichts, und die
Radfahrenden sind gezwungen, sich den Platz mit Autos, Bussen und
Straßenbahnen zu teilen. Vom Fluchen können manche von ihnen ein
langes Lied singen. Denn kaum jemand ist auf den Straßen so gehasst
wie die Radler und Radlerinnen. Angesichts der Nützlichkeit des
Fahrrades fragt man sich, warum dies so ist.
Von Dienstag, den 21. bis Donnerstag, den 23. Mai beleuchtet das
"Radiokolleg" (jeweils um 9.05 Uhr in Ö1) unter dem Titel "Warum
Radfahren? Spießrutenlauf und Lebensstil" die historische Entwicklung
dieses Fortbewegungsmittels, die Möglichkeiten, die es bietet sowie
Vor- und Nachteile des Geschwindigkeitsrauschs.
Nach der dreiteiligen Sendereihe lädt dann am Donnerstag, den 23.
Mai das "Radiokolleg zum Mitreden" zur Diskussion über dieses Thema
ein. Im ORF-RadioCafe diskutieren Sabine Nikolay, Gestalterin dieses
"Radiokollegs", und ihre Gäste Roland Girtler (Randkulturenforscher
und Kultursoziologe), Beatrice Stude (Radlobby Österreich), Bettina
Urbanek (Verkehrsclub Österreich, VCÖ) und Bernhard Wiesinger (Leiter
Interessensvertretung, ÖAMTC) u.a. darüber, was das Radfahren zum
Spießrutenlauf macht. Nach einem kurzen Input der Expert/innen kommen
jeweils die Zuhörer/innen zu Wort. Diese Dynamik soll das klassische
Schema einer Podiumsdiskussion aufbrechen und die Zuhörer/innen von
Beginn an zum Mitreden einladen - mit dem Ziel, den Diskurs zu
fördern.
Die Veranstaltung der Ö1-Wissenschaftsredaktion "Radiokolleg zum
Mitreden" findet am Donnerstag, den 23. Mai ab 19.00 Uhr im
ORF-RadioCafe, Argentinierstraße 30a, 1040 Wien, statt. Der Eintritt
ist frei. Nähere Informationen zum Programm von Österreich 1 sind
abrufbar unter oe1.ORF.at, vom ORF-RadioKulturhaus unter
radiokulturhaus.ORF.at.
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