• 16.05.2013, 13:19:38
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HOSI-Wien-Aktion zum Internationalen Tag gegen Homophobie

Wien (OTS) - Immer noch werden Lesben, Schwule und
Transgender-Personen im Alltagsleben, in der Schule oder Lehre oder
am Arbeitsplatz diskriminiert und sind homo- bzw. transphober Gewalt
ausgesetzt. Gerade im schulischen Bereich, aber auch in der
Gesellschaft insgesamt ist deswegen ein bewusstes Vorgehen gegen
Homo- und Transphobie unbedingt notwendig.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte am 17. Mai 1990 den
Beschluss gefasst, Homosexualität als Krankheit aus ihrem
Diagnoseschlüssel (ICD-9) zu streichen. Seit einigen Jahren wird aus
diesem Anlass der 17. Mai als "Internationaler Tag gegen Homo- und
Transphobie (IDAHO)" begangen. Die Homosexuelle Initiative (HOSI)
Wien wird daher morgen ebenfalls ein Zeichen setzen: Wir werden
Luftballons mit Wünschen für eine tolerantere Gesellschaft in den
Himmel steigen lassen. Dadurch soll unsere Solidarität mit Menschen
in aller Welt gezeigt werden, die aufgrund ihrer sexuellen
Orientierung bzw. ihrer Geschlechtsidentität Opfer von Gewalt und
Diskriminierung werden. Diese Aktion ist Teil der internationalen
RainbowFlash-Kampagne, die in über 40 Städten durchgeführt wird, und
findet mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs
der Niederlande in Wien statt.

Als Ort haben wir den geschichtsträchtigen Morzinplatz ausgewählt,
wo sich seinerzeit die Gestapo-Leitstelle Wien befand. Sie war ein
grauenvoller Ort der Folter und Verfolgung, an dem auch viele
homosexuelle Opfer gelitten haben und von dem sie in
Konzentrationslager deportiert wurden.

Treffpunkt ist um 17 Uhr am Morzinplatz beim Mahnmal für die Opfer
der NS-Gewaltherrschaft - die Luftballons werden um Punkt 19 Uhr
gemeinsam steigen gelassen!

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | HOI

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