- 16.05.2013, 12:33:16
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Karlheinz Töchterle: Bildung, Wissenschaft und Forschung sind ideale Bindemittel für die Donauregion
Wissenschafts- und Forschungsminister bei der "Donauraum-Minister/innenkonferenz" in Bratislava - Nachwuchsförderpreis des "Danubius Awards" ins Leben gerufen
Utl.: Wissenschafts- und Forschungsminister bei der
"Donauraum-Minister/innenkonferenz" in Bratislava -
Nachwuchsförderpreis des "Danubius Awards" ins Leben gerufen =
Wien (OTS) - "Bildung, Wissenschaft und Forschung sind ideale
Bindemittel für die Donauregion", so Wissenschafts- und
Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle bei der heutigen
"Donauraum-Minister/innenkonferenz" in Bratislava, an der u.a. auch
Rektor Dr. Martin Gerzabek, Vizepräsident der Donaurektorenkonferenz,
teilnimmt. "Die geografische Lage an der Donau, die unsere Länder als
Lebensader verbindet, war seit jeher ein idealer Nährboden für die
Zusammenarbeit, die nicht vor nationalen Grenzen halt macht", so
Töchterle. Die intensiven Handelsbeziehungen in der Region seien "ein
deutlicher Beweis" dafür, ebenso die "sich dynamisch entwickelnde
Mobilität und die Vielfalt an Kooperationen in Wissenschaft und
Forschung".
Um Kooperationen im Donauraum zu intensivieren, wurde 2011 vom
Wissenschafts- und Forschungsministerium gemeinsam mit dem Institut
für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM) der "Danubius Award" ins
Leben gerufen. Vergangenen Dienstag wurde er von Minister Töchterle
und IDM-Vorstand Dr. Erhard Busek an Prof. Miroslav Veskovic, Rektor
der Universität Novi Sad und zweiter Ko-Vorsitzende des
Prioritätsbereichs "Wissensgesellschaft" der EU-Donauraumstrategie,
verliehen. Nächstes Jahr wird auch erstmals ein Nachwuchsförderpreis
des "Danubius Awards" an 14 Wissenschaftler/innen des Donauraums
verliehen, denn: "Junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und
Nachwuchswissenschaftler müssen den Donauraum langfristig mit Leben
erfüllen. Wir müssen daher dafür sorgen, dass sich der Nachwuchs mit
dem Thema beschäftigt", so Töchterle.
Als Beispiel für Kooperationen im Donauraum nannte Töchterle das von
Österreich initiierte Mobilitätsprogramms CEEPUS (Central European
Exchange Programme for University Studies), das 2012 ein Gütesiegel
für die vorbildliche Umsetzung der Ziele der Donauraumstrategie
verliehen bekommen hat. In den vergangenen 20 Jahren haben mehr als
24.000 Studierende und 14.000 Lehrende vom gezielten Austausch im
Rahmen des Programms profitiert. Weiters verwies der Minister auf die
"Salzburg Gruppe", die sich seit 2007 regelmäßig trifft und sich der
verstärkten Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung, gerade auch
im EU-Forschungsrahmenprogramm, widmet. Heuer treffen sich die
Mitglieder der "Salzburg Gruppe" am 28. und 29. Juni erstmals in
Tirol.
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