- 16.05.2013, 11:47:47
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IV-Präsident Kapsch und BM Mitterlehner bei "1. Kindertag der Industrie": Bildung und Ausbildung DAS Zukunftsthema
"KIDI" soll Tür zur Arbeitswelt der Industrie öffnen - 600 Kinder, 16 Workshops, 11 Industrieunternehmen im Wiener Haus der Industrie
Utl.: "KIDI" soll Tür zur Arbeitswelt der Industrie öffnen - 600
Kinder, 16 Workshops, 11 Industrieunternehmen im Wiener Haus
der Industrie =
Wien (OTS/PdI) - "Mit dem '1. Kindertag der Industrie' wollen wir
Kindern und Jugendlichen die Tür zur Welt der Industrie öffnen.
Ebenso wollen wir, insbesondere für Mädchen, neue Berufsmöglichkeiten
und Karrierefelder aufzeigen, die oftmals viel zu wenig bekannt sind
und daher oft ungenutzt bleiben. Gemeinsam wollen wir unterstreichen,
dass Bildung und Ausbildung DAS Zukunftsthema für uns alle sein
muss", betonten der Präsident der Industriellenvereinigung (IV), Mag.
Georg Kapsch und Wirtschafts- und Jugendminister Dr. Reinhold
Mitterlehner, heute, Donnerstag, im Rahmen einer gemeinsamen
Pressekonferenz im Wiener Haus der Industrie.
"Der weltweite Trend ist eindeutig und geht in Richtung einer
Re-Industrialisierung, weil starke Industriebetriebe Wachstum und
Beschäftigung sichern. Dafür brauchen wir aber auch mehr technisch
versierte Fachkräfte", sagte Mitterlehner. "Am Kindertag wollen wir
daher durch einen spielerischen Zugang die enormen Chancen einer
Industrie-Karriere stärker bewusst machen und vor allem auch mehr
Mädchen dafür begeistern", erläuterte Mitterlehner. Ein wichtiger
Schlüssel dafür sei eine stärkere Bildungs- und Berufsberatung in
allen Schultypen. "Damit erhöhen wir die Treffsicherheit der
Berufswahl und senken die Drop-Out-Quoten. Gerade aufgrund des
demografischen Wandels können wir es uns nicht mehr leisten, dass
rund 15 Prozent der Lehrlinge ihre Ausbildung nicht beenden."
IV und das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
(BMWFJ) sind gemeinsame Träger und Veranstalter des "1. Kindertages
der Industrie" (KIDI), an dem sich 11 Industrieunternehmen in 16
Workshops und rund 600 Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 12
Jahren beteiligten.
"Wir als IV sehen den heutigen 'Kindertag' als einen weiteren
wichtigen Puzzleteil unseres Engagements im Bildungsbereich an.
Startend mit strategischen, bildungspolitischen Konzepten wie 'Schule
2020' oder zuletzt 'MINT 2020', der Mitwirkung beim Aufbau der
Bildungsplattformen 'Zukunft.Bildung' und der 'Wissensfabrik
Österreich', den 'Wiener Zukunftsschulen' und dem zum 5. Mal
gefeierten 'IV-Teachers Award' setzen wir heute unseren Weg
konsequent fort und kommen gleichsam direkt bei den Schülerinnen und
Schülern an", sagte Kapsch. Vor allem stünden gerade jungen Mädchen
und Frauen große Möglichkeiten im Bereich MINT (Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaften und Technik) offen, da deren
Wahlverhalten in Ausbildung und Beruf leider noch immer
traditionellen Rollenbildern folge: "Auch hier wollen wir mit dem
KIDI ansetzen und gezielt etwa durch eigene Workshops interessierte
Mädchen ansprechen, sich die Unternehmenswelt von innen anzusehen.
Dies auch vor dem Hintergrund, um künftig mehr Frauen für
Führungspositionen in der österreichischen Industrie zu gewinnen."
Auch Mitterlehner will den Anteil weiblicher Fachkräfte weiter
erhöhen: "Je früher wir Kinder für Technik und Naturwissenschaften
begeistern, desto stärker die Prägung für die spätere berufliche
Karriere. Nicht vergessen werden darf auch, dass es schon jetzt einen
intensiven Wettbewerb zwischen Schulen und Lehrbetrieben um die
besten Jugendlichen gibt." Daher gibt es in der betrieblichen
Lehrstellenförderung unter anderem einen mit fünf Millionen Euro
dotierten Sondertopf für Unternehmen, die durch ihre Projekte mehr
Mädchen für technische Lehrberufe motivieren. Im Rahmen des
Kindertags gibt es zudem den speziell für Mädchen designten
BMWFJ-Workshop "Robinas Labor", bei dem Roboter spielerisch
zusammengebaut und programmiert werden. In einem weiteren Workshop
lernen die Kinder unter dem Motto "Laubsägen war gestern" die Welt
moderner Fertigungstechniken kennen, zum Beispiel wie in Unternehmen
mit modernen Materialdruckern gearbeitet wird.
Weitere Informationen und Bilder von der Veranstaltung:
www.iv-net.at/medien
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