• 16.05.2013, 10:36:50
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"Handy-Navigation" im Operationssaal

Patienten im Orthopädischen Spital Speising profitieren künftig von Smartphone-ähnlichen Navigationssensoren bei der Implantation von Knieprothesen. Ein Novum in ganz Europa.

Utl.: Patienten im Orthopädischen Spital Speising profitieren
künftig von Smartphone-ähnlichen Navigationssensoren bei der
Implantation von Knieprothesen. Ein Novum in ganz Europa. =

Wien (OTS) - Bei vielen orthopädischen Operationen - zum Beispiel
beim künstlichen Gelenkersatz - werden Computer-unterstützte
Navigationssysteme verwendet: Diese erhöhen die Passgenauigkeit von
Prothesen und tragen zur millimetergenauen Positionierung bei.

Bisher brauchte man dafür zusätzliche Kameras im Operationssaal
und Sensoren, die mit extra Bohrungen im Knochen fixiert werden
mussten. Die Vorteile der höheren Passgenauigkeit wurden dadurch
teilweise wieder aufgehoben.

Anders verhält es sich mit einem neuartigen
"iAssist-Navigationssystem", das jetzt erstmals im Orthopädischen
Spital Speising in Wien bei Knieoperationen erprobt wird: Vier
Sensor-Würfel werden im Kniebereich an den
"Prothesenschnittschablonen" befestigt. Diese Würfel funktionieren
wie Handys oder Tablet-Computer mit Neigungssensor: sie nehmen wahr,
wenn sie im Raum bewegt werden und geben diese Information über einen
Laptop weiter.

Der Operateur erhält dadurch beim Bewegen des Beines des Patienten
exakte Daten über Winkel und Lage der so genannten
"Schnittschablonen", und kann dadurch mit höherer Präzision das neue
Gelenk einsetzen.

Höhere Genauigkeit

"Für den Patienten bedeutet der Einsatz dieser neuen mobilen
Navi-Technologie eine weitere Verbesserung der Genauigkeit und somit
mehr Sicherheit bei der Operation", sagt Univ.-Prof. Dr. Martin
Dominkus, an dessen II. Orthopädischen Abteilung diese Innovation
verwendet wird. Denn je genauer die Prothese implantiert wird, desto
länger hält sie, und desto zufriedener sind die Patienten.
Das Orthopädische Spital Speising ist das erste Krankenhaus in
Europa, in dem diese "Handy-Navigation" erprobt wird. "Mittelfristig
könnte diese Technologie die bisherigen Navigationsmethoden ablösen",
gibt sich Prof. Dominkus optimistisch.
Das Speisinger Krankenhaus ist als Spezialklinik immer wieder führend
bei der Entwicklung und Erprobung neuer Technologien. Breit
eingesetzt werden Neuerungen freilich nur, wenn wissenschaftlich
erwiesen ist, dass sie den Patientinnen und Patienten die erhofften
Vorteile bringen.

Vinzenz Gruppe: Medizin mit Qualität und Seele

Wir verbinden christliche Werte mit hoher medizinischer und
pflegerischer Kompetenz sowie modernem, effizientem Management.
Unsere Ordenskrankenhäuser, Pflegehäuser und Einrichtungen für
Rehabilitation und Kur stehen allen Menschen offen - ohne Ansehen
ihrer Konfession und ihrer sozialen Stellung. "Medizin mit Qualität
und Seele" heißt dieses Prinzip in unserem Alltag.

Im Verbund der Vinzenz Gruppe werden die Krankenhäuser der
Barmherzigen Schwestern Wien, Linz und Ried, das Orthopädische Spital
Speising, das St. Josef-Krankenhaus, das Krankenhaus Göttlicher
Heiland und das Herz-Jesu Krankenhaus (alle Wien) sowie die
Pflegehäuser der Barmherzigen Schwestern Pflege GmbH in Wien und in
Maria Anzbach geführt. Sie sind in rechtlich und wirtschaftlich
selbständigen Betriebsgesellschaften organisiert. Die Beteiligungen
an diesen Betriebsgesellschaften werden direkt oder indirekt von der
Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH
verwaltet.

Weiters zählen die HerzReha Bad Ischl, an der eine gemeinsame
Beteiligung mit der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft
besteht, sowie das Kur- und Erholungszentrum Marienkron zur Vinzenz
Gruppe. Beide sind durch einen Betriebsführungsvertrag mit der Gruppe
verbunden.

Das Recht der Patienten und Bewohner auf Zuwendung, Respekt und
auf Handeln von Mensch zu Mensch steht in allen Häusern an oberster
Stelle. Laufende Initiativen für mehr Qualität in den Spitälern,
Pflegehäusern und Einrichtungen für Rehabilitation und Kur haben
immer nur ein Ziel: Vorteile für unsere Patientinnen und Patienten.
In ihren Häusern setzt die Vinzenz Gruppe auf ein einheitliches,
effizientes Management. Das sichert die Mittel, um die Menschen auch
weiterhin qualitätsvoll betreuen zu können.

Weitere Informationen auf www.vinzenzgruppe.at

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