- 16.05.2013, 10:26:53
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Frauenberger: Am IDAHOT ein Zeichen gegen Transphobie setzen
Geschlechtsidentitäten sind so vielfältig wie die Farben des Regenbogens
Utl.: Geschlechtsidentitäten sind so vielfältig wie die Farben des
Regenbogens =
Wien (OTS) - Am 17. Mai wird am Internationalen Tag gegen Homophobie
(IDAHO -International Day Against Homophobia) weltweit ein Zeichen
gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung gesetzt.
Die für Antidiskriminierung zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger
zieht anlässlich dieses Tages Bilanz über den Jahresschwerpunkt zu
Trans*Identitäten: "Transgender Personen sind immer noch massiv von
Diskriminierung betroffen, leider ist auch transphobe Gewalt ein
Thema. Mit unserer Broschüre, der Jahreskonferenz und
Podiumsdiskussionen haben wir im letzten Jahr das Thema sowohl in der
Öffentlichkeit als auch innerhalb der Community vor den Vorhang
geholt. Daher ist es mir ein Anliegen heuer nicht nur gegen
Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung aufzuzeigen,
sondern auf Diskriminierung aufgrund der geschlechtlichen Identität
hinzuweisen. Stellen wir das T zum IDAHO dazu!", fordert
Frauenberger.
Geschlechterrealitäten werden bunter
Die Stadt Wien hat im Zuge des Jahresschwerpunktes einerseits den
eigenen Wirkungsbereich nach Verbesserungen für trangender Personen
durchforstet. So hat die Wiener Antidiskriminierungsstelle für
gleichgeschlechtliche Lebensweisen ihren Namen um den Zusatz
"transgender" erweitert. Andererseits konnten Erleichterungen im
Verwaltungsbereich erreicht werden. Es reicht in Wien von nun an aus,
bei der Personenstandsänderung ein psychotherapeutisches Gutachten
vorzuweisen. Bei der Vornamensänderung auf einen geschlechtsneutralen
Namen ist in Wien ab sofort keine Gebühr mehr zu verrichten, wenn als
Begründung unzumutbare wirtschaftliche und soziale Nachteile
angeführt werden. Begleitend dazu führt die Wiener
Antidiskriminierungsstelle gemeinsam mit der Magistratsabteilung 35
(Einwanderung, Staatsbürgerschaft, Standesamt) Schulungen für alle
StandesbeamtInnen durch. Wien hat außerdem mit der letzten Novelle
als erstes Bundesland im Gleichbehandlungsgesetz und im Dienstrecht
Geschlechtsidentität als Grund für Diskriminierung festgeschrieben.
"Wien bekennt mit dem Schwerpunkt zu Transidentitäten Farbe und
hat die kommunale Antidiskriminierungspolitik ein Stück bunter
gemacht, denn Geschlechtsidentitäten sind so vielfältig wie die
Farben des Regenbogens. Egal ob transgender, lesbisch, schwul, bi
oder hetero: In Wien sollen alle Menschen ihre Lebensmodelle frei
wählen und selbst bestimmen können," so Frauenberger abschließend.
(Schluss) grs
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