• 16.05.2013, 10:08:12
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Willkommensfeier für neue StaatsbürgerInnen im Wiener Rathaus

Frauenberger begrüßt neue WienerInnen

Utl.: Frauenberger begrüßt neue WienerInnen =

Wien (OTS) - Auf Initiative von Integrationsstadträtin Sandra
Frauenberger findet heute, Donnerstagabend, in der Volkshalle des
Wiener Rathauses der "Empfang der neuen WienerInnen" statt. Dazu
eingeladen sind alle neuen StaatsbürgerInnen, die zwischen März 2012
und März 2013 die Österreichische Staatsbürgerschaft erhalten haben.
Auch in diesem Jahr gehören die Überreichung einer
Gratulationsurkunde sowie die persönliche Gratulation zur erlangten
Staatsbürgerschaft durch Stadträtin Frauenberger zum Höhepunkt des
gemeinsamen Festaktes.

Frauenberger: Danke an die neuen StaatsbürgerInnen

In ihrer Eröffnung verweist Frauenberger auf die zahlreichen
Potentiale, die Zuwanderung mit sich bringt: "Zuwanderung darf nicht
länger mit Defiziten in Zusammenhang gebracht werden. In Wien rücken
wir daher die vielen Möglichkeiten in den Vordergrund, die Migration
mit sich bringt. Mehrsprachigkeit oder interkulturelle Kompetenz sind
nur zwei dieser Chancen, sie stehen exemplarisch für viele Aspekte,
die in einer immer weiter zusammenwachsenden Welt unverzichtbar sind.
Wien ist eine Zuwanderungsstadt, die sich bewusst ist, wie wichtig
die Kompetenzen und Qualifikationen zugewanderter Menschen sind." Aus
diesem Grund bedankt sich Frauenberger für die Entscheidung nach Wien
gekommen zu sein und für das Ja zur Österreichischen
Staatsbürgerschaft.

"Staatsbürgerschaft als Teil des erfolgreichen
Integrationsweges"

Nach einem starken Rückgang der Einbürgerungen in den vergangen
Jahren, wurden 2012 2550 WienerInnen österreichische
StaatsbürgerInnen und damit geringfügig mehr als im Jahr davor
(2127). Aufgrund dieser weiterhin niedrigen Zahlen und der
Präsentation der bundesweiten Einbürgerungszahlen am Dienstag,
wiederholte Frauenberger im Vorfeld der Veranstaltung einmal mehr
ihre Kritik an der geplanten Novellierung des
Staatsbürgerschaftsrechtes. Nach wie vor fehlen, so Frauenberger,
merkbare Verbesserungen für StaatsbürgerschaftswerberInnen sowie das
Bekenntnis zur Staatsbürgerschaft als Teil des erfolgreichen
Integrationsweges in Österreich. "Mit immer höheren Auflagen, seien
sie ökonomischer oder sprachtechnischer Natur, schaffen wir uns
langfristig ein demokratie- und integrationspolitisches Problem",
erklärt Frauenberger und verweist dabei auf die Zahlen des Wiener
Integrationsmonitors, wonach im Jahr 2010 von 1000 ZuwanderInnen
lediglich fünf die Staatsbürgerschaft erhalten haben und 21 Prozent
der Bevölkerung im wahlfähigen Alter auf Gemeinde- und Bundesebene
nicht wahlberechtigt waren. Frauenberger: "Alleine die Möglichkeit
zur politischen Partizipation ist zentral für den gesellschaftlichen
Zusammenhalt."(Schluss) bea

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