• 15.05.2013, 17:12:14
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  • OTS0254 OTW0254

Hochschulkonferenz - Diskussion betreffend Durchlässigkeit und zur etwaigen Einrichtung einer medizinischen Fakultät Linz

Ergebnisbericht der Arbeitsgruppe zum Thema "Durchlässigkeit im tertiären Sektor" wurde diskutiert - Karlheinz Töchterle: Gesamthafte Sicht des Hochschulraums zentral

Utl.: Ergebnisbericht der Arbeitsgruppe zum Thema "Durchlässigkeit
im tertiären Sektor" wurde diskutiert - Karlheinz Töchterle:
Gesamthafte Sicht des Hochschulraums zentral =

Wien (OTS) - Verbesserungen zur Erhöhung der Durchlässigkeit zwischen
den Fachhochschulen und Universitäten sowie die Diskussion zur
etwaigen Einrichtung einer medizinischen Fakultät Linz standen heute
Nachmittag im Mittelpunkt der sechsten Sitzung der Österreichischen
Hochschulkonferenz. Die im September 2012 eingerichtete Arbeitsgruppe
"Durchlässigkeit im tertiären Sektor" legte ihren Ergebnisbericht
vor, der von der Hochschulkonferenz diskutiert wurde und in der
nächsten Sitzung beschlossen werden soll. Betreffend die medizinische
Ausbildung in Linz berichtete Wissenschafts- und Forschungsminister
Dr. Karlheinz Töchterle von einer "sachlichen Diskussion". Die
Hochschulkonferenz hat die Empfehlung an den Minister ausgesprochen,
eine Entscheidung über die etwaige Einrichtung einer medizinischen
Fakultät Linz erst nach Einholen weitere Informationen und Klärung
sämtlicher offener Fragen zu treffen. Töchterle bekräftigte
jedenfalls erneut sein Anliegen einer "gesamthaften Sicht des
Hochschulraums" sowie die Beantwortung der offenen Fragen - von der
Finanzierung über eine Lösung betreffend Klinischer Mehraufwand (KMA)
bis hin zu Verbesserungen im Bereich der postpromotionellen
Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen für Ärzt/innen.

Betreffend der etwaigen Einrichtung einer medizinischen Fakultät Linz
betonte Töchterle, "dass die Hochschulkonferenz klarerweise
eingebunden sein muss, handelt es sich doch auch um eine strategische
Frage des österreichischen Hochschulraumes. Eine gute Abstimmung
aller in diesem Bereich tätigen Institutionen ist essenziell", so
Töchterle. Man habe heute "sachlich" diskutiert, auch über die seit
gestern in Begutachtung befindliche Novelle des Universitätsgesetzes.
Sie legt die Rahmenbedingungen für die Vereinigung von Universitäten
und das Einrichten von medizinischen Fakultäten fest. "Damit wäre
auch der rechtliche Rahmen für eine etwaige medizinische Fakultät in
Linz geschaffen", sagte Töchterle. Er wies aber erneut darauf hin,
dass vor einer Entscheidung weitere Fragen, beispielsweise betreffend
Finanzierung, solide geklärt werden müssen.

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