• 15.05.2013, 12:35:05
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Österreich-Rede – Kurz: Parteien müssen politisches Engagement möglich machen - FOTO

Kein Platz für Klassenkampf und Hetze in Österreich

Utl.: Kein Platz für Klassenkampf und Hetze in Österreich =

Wien, 15. Mai 2013 (ÖVP-PD) "Wir brauchen eine Politik, wo alle
mitmachen können. Egal, ob sie sich für ein Thema oder eine Person
engagieren möchten. Dafür steht die ÖVP", sagt JVP-Bundesobmann
Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz im Rahmen der heutigen
"Österreich-Rede" von ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Michael
Spindelegger. "Es ist die Aufgabe der Parteien, politisches
Engagement möglich zu machen", betont Kurz. Er tritt deshalb auch
für die Stärkung des Persönlichkeitswahlrechts und die Aufwertung
von Volksbegehren ein. Die Politik sei derzeit aber weit weg von
den Jungen. Bestes Beispiel dafür sei die alljährliche politische
Großveranstaltung am Wiener Rathausplatz zum 1. Mai. "Das läuft
seit 100 Jahren gleich ab. Die Realität der Jungen sieht aber
anders aus." Auch die Arbeitswelt hat sich verändert. Man bleibt
nicht mehr sein Leben lang Arbeiter oder Unternehmer. "Klassenkampf
ist absolut fehl am Platz", betont der Staatssekretär. Österreich
brauche ein gemeinsames Miteinander. "Wir Jungen brauchen neue
Lösungen und nicht den alten Klassenkampf!" ****

Wir werden in Österreich länger arbeiten, weil unsere
Lebenserwartung steigt. Deshalb sei die Einkommenskurve ein Thema,
das angegangen werden müsse. "Es kann nicht sein, dass sich junge
Menschen das Leben nicht leisten können und Ältere in die Pension
gedrängt werden, weil sie den Unternehmen zu teuer werden", so
Kurz. Denn auch wenn in vier Monaten gewählt wird, muss Politik,
die sich um die Menschen kümmert, die Wahrheit ansprechen. Die
Zusammensetzung der österreichischen Gesellschaft sei vielfältiger
geworden. "In Österreich darf kein Platz sein für rechte Hetze. Wir
brauchen ein Miteinander!" Auch Politiker spüren, dass sich die
Zeiten geändert haben. Eine Facebook-Gruppe kann heute stärker
sein, als ein Antrag im Parlament. Deshalb müsse sich die Politik
den veränderten Lebensrealitäten anpassen, betont der
Staatssekretär: "Gerade in der Politik ist Veränderung und etwas
Neues nicht immer leicht möglich. Dafür brauchen wir Mut und die
richtigen Mehrheiten!" Sebastian Kurz bedankt sich in diesem
Zusammenhang bei ÖVP-Bundesparteiobmann Vizekanzler Michael
Spindelegger: "Er hat das Thema Integration aufs Tapet gebracht und
einen 24-jährigen zum Staatssekretär berufen. Mut ist bei ihm auf
jeden Fall vorhanden, die nötigen Mehrheiten schaffen wir gemeinsam
im Herbst!" (Forts.)

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