- 14.05.2013, 17:38:16
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Schittenhelm: Wahlfreiheit für Frauen ist oberstes Ziel
ÖVP-Frauensprecherin im Gleichbehandlungsausschuss
Utl.: ÖVP-Frauensprecherin im Gleichbehandlungsausschuss =
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Wir haben in dieser Legislaturperiode für die
weitere Gleichstellung von Frauen viel erreicht, vieles bleibt aber
noch immer zu tun. Als ÖVP-Frauensprecherin ist mir die Wahlfreiheit
oberstes Anliegen - die Frauen in Österreich sollen und müssen frei
über ihr Leben bestimmen können, sagte ÖVP-Frauensprecherin Abg.
Dorothea Schittenhelm heute, Dienstag, anlässlich der Sitzung des
Gleichbehandlungsausschusses im Parlament.
Wahlfreiheit betreffe den Beruf genauso wie das Privat- und
Familienleben, fuhr Schittenhelm fort. "Wichtig ist: ich will keinen
Zwang. Frauen sollen selbst entscheiden können, ob sie Kinder wollen
oder nicht, ob und wie lange sie arbeiten gehen, welche Art der
Kinderbetreuung sie annehmen." Die ÖVP-Frauensprecherin steht klar
für
- Wahlfreiheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf,
- für eine Pflegekarenz und Pflegeteilzeit.
Im Sinne der Wahlfreiheit werden die ÖVP-Frauen auch ihre Arbeit im
Parlament fortsetzen. Konkret gehe es darum, Rahmenbedingungen zu
schaffen, um die Vereinbarkeit zu erleichtern. Dazu gehöre für
Schittenhelm:
- bei jedem Kind sind vier Jahre pensionsbegründend anzurechnen,
- Pflegeurlaubsanspruch ausbauen,
- Frauenförderpläne,
- Wiedereinstiegserleichterungen,
- Einkommensschere weiter schließen.
Die Änderung des Gleichbehandlungsgesetzes, die heute auf der
Tagesordnung der Ausschusssitzung steht, sieht Schittenhelm positiv.
"Wir verkleinern damit die Kommissionen der Senate, was schnellere
Entscheidungen bringt, und schließen ein Lücke im Paragraph 9 zur
Entgeltangabepflicht in Wirtschaftsbereichen ohne Kollektivvertrag."
Diese Änderung sei notwendig und richtig, auch wenn die Opposition
immer noch auf der Ausweitung der Diskriminierungsmerkmale außerhalb
der Arbeitswelt beharrt. "Dem können wir derzeit nicht zustimmen",
betonte Schittenhelm. "Eine diesbezügliche EU-Richtlinie liegt auf
Eis. Die ÖVP betreibt sicherlich kein "Golden Plating". Daher wird es
von uns keine Zustimmung zum Levelling-up außerhalb der Arbeitswelt
geben", kündigte Schittenhelm an.
(Schluss)
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