• 14.05.2013, 13:37:14
  • /
  • OTS0228 OTW0228

Schaffung von Wohnraum für junge Menschen in Niederösterreich

Sobotka: 1.000 Wohneinheiten bis Ende 2015

Utl.: Sobotka: 1.000 Wohneinheiten bis Ende 2015 =

St. Pölten (OTS/NLK) - In St. Pölten stellten
Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka und
Landtagsabgeordnete Mag. Bettina Rausch heute, Dienstag, 14. Mai, die
aktuellen Entwicklungen und Lösungsvorschläge zum Thema "Junges
Wohnen - Ideen für die Zukunft" vor.

"Es geht in Niederösterreich darum, dass jeder seinen Platz zum
Wohnen hat. Die Wohnbaupolitik muss dabei immer wieder an neue
Bedürfnisse angepasst werden", sagte Sobotka im Rahmen der
Pressekonferenz und führte im Hinblick auf die Wohnsituation junger
Menschen aus, dass der Wohnbau für diese leistbar gemacht werden
müsse und es in diesem Zusammenhang mehrere Herausforderungen gebe.
So müssten etwa die Gemeinden etwas tun, um die junge Bevölkerung vor
Ort zu halten, es gehe überdies um die Frage der Mobilität und auch
um die Arbeitsplatzfrage.

LAbg. Rausch ging auf die das Thema Wohnen betreffenden Ergebnisse
der NÖ Jugendstudie 2012 ein und präsentierte die Vorstellungen der
Jugend über "Junges Wohnen": "Für rund 90 Prozent der Jugendlichen
ist das eigene Haus mit Garten die Zielperspektive. Der erste Schritt
ist das Ausziehen aus dem Elternhaus. Gebraucht werden leistbare
Erstwohnungen für junge Menschen, wobei die klassische
Genossenschaftswohnung oft für Familien konzipiert ist." So gehe es,
so Rausch, vor allem um die Schaffung von Single-Wohnungen, wobei
WLAN im gesamten Wohnraum auch als Bedürfnis der Jugend genannt
werde.

Landeshauptmann-Stellvertreter Sobotka führte vor diesem
Hintergrund weiter aus, dass auf dieser Basis für junge Menschen ein
neuer Weg gegangen werden müsse. Im Rahmen des "Jungen Wohnens"
sollen künftig Wohnungen mit maximalen Wohnungsgrößen von 55
Quadratmetern geschaffen werden, der Finanzierungsbeitrag darf hier
maximal vier Nettomonatsgehälter bzw. rund 4.000 Euro als Obergrenze
betragen. Die Ausschreibung hat über die jeweilige Gemeinde zu
erfolgen, die mit den potenziellen Mieterinnen und Mietern in Kontakt
tritt und mit diesen u. a. auch über die Konzeption von
Gemeinschaftsräumen beratschlagt. Die Gemeinde muss überdies die
Ausfallshaftung übernehmen und Gründe kostengünstig bzw. im Baurecht
zur Verfügung stellen. Das Thema WLAN werde er gerne aufgreifen,
"doch muss man hier bei der Post vorstellig werden", so Sobotka.

Zu diesen Plänen gibt es bereits zwei Pilotprojekte. Einerseits in
Grabern, wo ein Neubau entstehen soll, andererseits in Dobersberg, wo
in einer ehemaligen Volksschule acht Wohneinheiten entstehen sollen.
Bis Ende 2015 sollen insgesamt rund 1.000 entsprechende Wohneinheiten
zur Verfügung gestellt werden.

Nähere Informationen: Büro LHStv. Sobotka, Mag. (FH) Eberhard
Blumenthal, Telefon 02742/12221, e-mail
[email protected].

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NLK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel