- 11.05.2013, 12:58:59
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Schieder: "Mitarbeiterbeteiligungen großes Risiko für ArbeitnehmerInnen"
Finanzstaatssekretär begrüßt Aussagen von Bundesgeschäftsführer Darabos
Utl.: Finanzstaatssekretär begrüßt Aussagen von
Bundesgeschäftsführer Darabos =
Wien (OTS/SK) - "Mit einer Mitarbeiterbeteiligung gehen
ArbeitnehmerInnen ein großes Risiko ein, gerade in wirtschaftlich
nicht so guten Zeiten. Für mich ist klar, dass MitarbeiterInnen ein
fixes Gehalt bekommen sollen, egal, ob das Management gut oder
schlecht arbeitet", so Finanzstaatssekretär Andreas Schieder, der die
heutigen Aussagen von SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos im
Ö1-"Mittagsjournal" ausdrücklich begrüßt. Außerdem ist Schieder der
Meinung, dass mit Beteiligungen an Unternehmen MitarbeiterInnen nur
"Sand in die Augen gestreut" wird, sie seien kein Ersatz für ein
Fixgehalt.****
Seitens der Europäischen Union wurden variable Vergütungen im
Bankbereich sogar beschränkt. In Österreich wurde die begünstigte
Besteuerung von Manager-Boni im Zuge der Konsolidierungspakete
abgeschafft. Daher der Finanzstaatssekretär: "Ich sehe keinen Grund,
MitarbeiterInnenbeteiligungen wieder einzuführen". Zudem wisse er
nicht, woher die ÖVP 3,5 Mrd. Euro für dieses Paket nehmen möchte.
"Das wäre ein weiteres unfinanzierbares Wahlzuckerl", so der
Staatssekretär.
Und Schieder weiter: "Das ÖVP-Modell ist von gestern.
Mitarbeiterbeteiligungen nützen nur wohlhabenden Menschen in der
Bevölkerung, sie bringen weder Wachstum noch Beschäftigung. Das, was
wir brauchen, sind Löhne, von denen man leben kann". (Schluss) kg
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