- 10.05.2013, 12:21:17
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"Orientierung": Benno Elbs wird neuer Bischof in Vorarlberg
Außerdem am 12. Mai: NACHBAR IN NOT hilft Syrien-Flüchtlingen
Utl.: Außerdem am 12. Mai: NACHBAR IN NOT hilft Syrien-Flüchtlingen =
Wien (OTS) - Christoph Riedl präsentiert im ORF-Religionsmagazin
"Orientierung" am Sonntag, dem 12. Mai 2013, um 12.30 Uhr in ORF 2
folgende Beiträge:
"Wunschbischof" für Feldkirch: Benno Elbs wird neuer Bischof in
Vorarlberg
Seit vielen Monaten war die Stelle vakant, nun hat die Diözese
Feldkirch einen neuen Bischof: Benno Elbs. Der 52-Jährige hatte die
Diözese schon seit dem Rückzug von Bischof Elmar Fischer 2011
interimistisch als Diözesadministrator geleitet, galt in Fischers
Amtszeit als "Fels in der Brandung" in schwierigen Zeiten und war
bereits 2005 - bevor Elmar Fischer zum Bischof ernannt wurde -
"Wunschkandidat" vieler Vorarlbergerinnen und Vorarlberger. Er stehe,
so der designierte Feldkircher Bischof, für eine Kirche, "die ganz
bei den Menschen ist, mit ihnen Freuden und Hoffnung, Ängste und Nöte
teilt und die Erfahrung des heilenden Wirkens Gottes möglich macht."
Die Ernennung von Benno Elbs ist die erste Bischofsernennung von
Papst Franziskus im deutschen Sprachraum. Mit Interesse werden nun
die weiteren anstehenden Entscheidungen in Österreich - die Nachfolge
des Salzburger Erzbischofs Alois Kothgasser und die Ernennung eines
Nachfolgers für den bald scheidenden Bischof von Graz-Seckau, Egon
Kapellari - erwartet. Ein Bericht von Stefan Krobath.
Fairtrade I: 20 Jahre fairer Handel - Jubiläum für Gütesiegel
Mit Kaffee hat alles begonnen, damals im Jahr 1993, als sich
Nicht-Regierungsorganisationen - darunter auch zahlreiche aus dem
christlichen Bereich - zusammenschlossen, um ein Gütesiegel für
fairen Handel auf den Weg zu bringen. "Nica"-EZA-Kaffee war das erste
Produkt mit Fairtrade-Siegel. Seither wurden in Österreich zwölf
Millionen Kilogramm fair gehandelter Kaffee konsumiert. Heute greifen
Österreicherinnen und Österreicher vor allem bei Bananen, Schokolade
und - auch weiterhin - bei Kaffee zu Produkten mit dem
Fairtrade-Gütesiegel. Allein in diesen drei Bereichen wird ein
jährlicher Umsatz von rund 100 Millionen Euro erzielt. "Orientierung"
blickt zurück auf die Anfänge des fairen Handels in Österreich und
geht u. a. der Frage nach, wie aus einer, von vielen Ehrenamtlichen
getragenen Initiative eine so starke und mittlerweile erfolgreiche
Marke wie Fairtrade entstehen konnte. Ein Beitrag von Christoph
Riedl.
Fairtrade II: Besseres Leben für Bio-Baumwollbauern in Indien?
Kaffee, Schokolade und Bananen, das sind also die
"Hauptumsatzbringer" auf dem Markt fair gehandelter Produkte. Im
Aufschwung ist der Handel mit Bio-Baumwolle. Seit 2008 werden in
Österreich Baumwollprodukte mit Fairtrade-Gütesiegel angeboten. Der
Rohstoff dafür kommt fast ausschließlich aus Indien. Ein
"Orientierung"-Team hat sich im indischen Bundesstaat Odisha in der
Kalahandi-Region umgesehen und dort mit Baumwollbauern,
Erntearbeiter/innen sowie Helfer/innen und Kontrolleuren von
Fairtrade gesprochen. Gert Baldauf berichtet.
Spenden kann Leben retten: NACHBAR IN NOT hilft Syrien-Flüchtlingen
Flüchtlingen aus Syrien zu helfen, das ist das Ziel der aktuellen
Hilfsaktion von NACHBAR IN NOT. Täglich, so ist zu hören, werden in
den Nachbarländern Syriens rund 7.000 neue Flüchtlinge registriert.
Die Lage in den Camps - v. a. im Libanon, aber auch in Jordanien -
ist prekär. Um effizient helfen zu können, benötigen die dort tätigen
Hilfsorganisationen dringend finanzielle Unterstützung. Geholfen
werden soll aber auch syrischen Christen, die aus Syrien geflüchtet
sind und die teils in privaten Unterkünften, teils in Klöstern
Aufnahme gefunden haben, wovon sich ein ORF-Team vor wenigen Tagen
ein Bild machen konnte. Ein Beitrag von Barbara Wolschek.
Unter dem Dach von NACHBAR IN NOT arbeiten die Hilfsorganisationen
Caritas, Diakonie, Rotes Kreuz, CARE, Hilfswerk Austria, Volkshilfe,
Malteser Hospitaldienst und Arbeiter Samariterbund zusammen.
NACHBAR IN NOT - Flüchtlingshilfe Syrien, Spendenkonto 400 400 440
00, BLZ 20111;
Online-Spenden: nachbarinnot.ORF.at; Spenden per SMS: 0664 660 44 66.
E-Mail-Diskurs als Buch: "Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt"
In den aktuellen Bücher-Bestsellerlisten ist es auf den vorderen
Rängen zu finden: "Wie man (vielleicht) in den Himmel kommt", ein in
ein Buch gefasstes E-Mail-Gespräch zwischen dem Theologie-Professor
Clemens Sedmak und Christian Resch, Redakteur der Salzburger
Nachrichten. Der Ausgangspunkt: Christian Resch, kirchenkritischer
Zeitgenosse, möchte vom dreifachen Doktor (u. a. der Theologie)
wissen, wie er denn in den Himmel kommen könne. Durch Gottes Gnade,
meint Sedmak dazu. Aber es schade wohl auch nicht, sich selbst ein
bisschen anzustrengen. Und so gibt Sedmak kleine tägliche Aufgaben:
gute Vorsätze für den Tag fassen, nicht fluchen, fasten, einen Psalm
auswendig lernen, den Inhalt des Mistkübels überprüfen etc.. Resch
seinerseits stellt dem Theologen Fragen: Warum ewige Höllenqualen, wo
Gott doch allbarmherzig ist? Warum findet der eine ein grausames
Ende, während sein Nachbar im hohen Alter friedlich entschläft? Warum
kommen Frauen in der römisch-katholischen Kirche so schlecht weg?
Maria Katharina Moser berichtet.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.
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