- 09.05.2013, 11:23:57
- /
- OTS0037 OTW0037
SJÖ: Für ein soziales, demokratisches und nachhaltiges Europa!
Jugendarbeitslosigkeit, Depression und Sozialabbau gehören endlich aktiv bekämpft
Utl.: Jugendarbeitslosigkeit, Depression und Sozialabbau gehören
endlich aktiv bekämpft =
Wien (OTS) - Am Tag Europas warnt Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der
Sozialistischen Jugend, vor einem verheerenden Auseinandertriften
Europas: "Die Krisenpolitik der Troika verschlimmert die ökonomische,
politische und demokratische Krise immer weiter. Der neoliberale
Suizidkurs Europas konterkariert sich selbst: Macht sich der
Neoliberalismus die Bekämpfung der Schulden zu seiner Hauptaufgabe,
steigen die Schulden durch die Sparpolitik immer weiter, das
sogenannte Sparparadoxon tritt ein. Wir werden nur aus der Krise
kommen, wenn wir endlich Vermögen und Großkonzerne ordentlich
besteuern, die Finanzmärkte regulieren, aktive Beschäftigungspolitik
betreiben, den Sozialstaat aus-, statt abbauen und massiv in
nachhaltige Infrastruktur und Bildung investieren!"
Ins selbe Horn stößt auch Naomi Dutzi, Vizepräsidentin der Young
European Socialists (YES), die vor allem das tatenlose Zusehen der
Politik bei Millionen von arbeitslosen Jugendlichen kritisiert:
"Unsere Generation ist so gut ausgebildet wie keine zuvor, und
trotzdem werden wir die ersten sein, die es schlechter haben werden,
als ihre Elterngeneration. Im Süden Europas ist teilweise schon
jede/r zweite Jugendliche arbeitslos, hier geht eine gesamte
Generation verloren. Das hat nicht nur verheerende soziale und
politische Folgen, sondern auch der volkswirtschaftliche Schaden
(laut EU-Studien über 150 Milliarden Euro jährlich) ist enorm. Die
oberste Priorität der Krisenbekämpfung muss die Senkung der
Arbeitslosigkeit, die Bekämpfung prekärer Beschäftigungsverhältnisse
und aktive Beschäftigungspolitik sein"
"Millionen von Arbeitslosen, eine am Boden liegende Wirtschaft,
Deindustrialisierung in weiten Teilen Europas und immer
weiterwachsende Schulden werden in Kauf genommen, um eine religiös
anmutende Irrlehre weiterhin ohne Rücksicht auf Verluste
durchzuziehen. Dabei werden Parlamente umgangen, Technokraten und
Finanzmarktmarionetten eingesetzt und unsere Demokratie mit Füßen
getreten. Wir kämpfen für eine politische Umkehr und ein soziales,
demokratisches und nachhaltiges Europa. Für ein Europa der Menschen,
nicht der Banken und Konzerne!", schließen Moitzi und Dutzi.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SJO






