- 08.05.2013, 13:18:34
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FPK-LPO Ragger: Holub mit Energie an Hauptthema vorbei!
Günstiger Strom für sozial Schwache kein Thema
Utl.: Günstiger Strom für sozial Schwache kein Thema =
Klagenfurt (OTS) - "Beim Thema Energiepolitik sollte der Kampf gegen
Energiearmut eine wichtige Rolle spielen. Doch leider kommt dieses
Thema bei der heutigen Ankündigung des Grünen-Landesrates Rolf Holub
nicht vor", kritisiert der freiheitliche Landesparteiobmann LR Mag.
Christian Ragger. Da könne man nur das Fazit ziehen: "Mit Energie an
Hauptthema vorbei!".
Der in Aussicht gestellte "Energiemasterplan" mit einer
Forcierung von erneuerbaren Energien sei eine Fortschreibung der von
den Freiheitlichen seit Jahren verfolgten Strategie. Es sei kein
Zufall, dass Kärnten zu den Bundesländern mit dem höchsten Anteil an
erneuerbarer Energie zähle. Auch fordere Ragger Holub auf, seinen
"Masterplan" zu priorisieren und die Öffentlichkeit darüber
aufzuklären, welcher alternativen Energieform der Vorzug gewährt
werde.
Dringend seien vor allem Maßnahmen gegen Energiearmut. Ragger
fordere schon länger, dass die Kelag bei ihrem Tarifsystem einen
Beitrag gegen Energiearmut leistet. Denkbar wären dafür zwei Ansätze.
Ein Monat lang Gratisstrom für Haushalte von sozial Schwachen wie in
der Steiermark oder ein neues Tarifsystem. Dabei sollte eine
Grundmenge von etwa 1.200 Kilowattstunden je Haushalt jährlich
günstiger angeboten werden, während Verbrauchsmengen darüber anders
bewertet werden. Haushalte mit höheren Einkommen hätten auch einen
höheren Stromkonsum. "Ein Sozialtarif für eine Basis-Strommenge
bringt für sozial Schwache eine Entlastung und er böte auch einen
Anreiz zum Stromsparen", betont Ragger.
Abschließend wies Ragger darauf hin, dass die Kelag laut dem
Preismonitor der e-control weiterhin der zweitteuerste Stromlieferant
in Österreich ist. Ein Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von
3.500 kWh zahle mit 754,80 Euro um 135 Euro mehr als ein Kunde der
Tiroler Wasserkraft AG (Tiwag).
(Schluss)
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