• 08.05.2013, 12:33:17
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FP-Lasar: Wehselys Eitelkeiten Schuld an AKH-Misere

Erst untätig sein und dann auf andere schieben

Utl.: Erst untätig sein und dann auf andere schieben =

Wien (OTS/fpd) - Schon seit vielen Jahren weist Wiens FPÖ-Stadtrat
auf die vielen Missstände im AKH hin. Bisher wurden sämtliche
Vorwürfe aber stets negiert oder sogar ignoriert. Wenn
SPÖ-Gesundheitsstadträtin Wehsely nun ernsthaft meint, irgendwelche
persönlichen Eitelkeiten wären Schuld an der völlig verqueren
Personalstruktur, den völlig überhöhten Ausgaben oder der miserablen
Infrastruktur, so könne sie damit wohl nur ihre eigene meinen.
Schließlich zeichne sie sich bereits seit sechs Jahren für den
Gesundheitsbereich in Wien verantwortlich. Ähnlich wie ihre glücklose
Vorgängerin SPÖ-Brauner habe sie aber in dieser Zeit nichts positiv
verändert. Die verzweifelte Suche nach einem anderen schwarzen Peter
als sie selbst, werde daher ergebnislos verlaufen, ist Lasar sicher
und fordert, "Schluss mit der ewigen roten Ankündigungspolitik. Die
FPÖ hat bereits ein Gesundheitskonzept vorgestellt. Wird dieses
endlich umgesetzt, so wird sich ein Problem nach dem anderen von
selbst lösen."

Im Wiener AKH brauche es dringend greifende Reformen, insbesondere
beim Personal. Hier müsse aber auch auf die vielen Burn-out-Fälle
reagiert werden, die ganz klar Folge des akuten Personalmangels
seien. Bisher habe die Politik einfach weggesehen. Abgesehen davon,
seien utopische Ausgaben-Beträge ebenso leicht nachvollziehbar, wenn
man sich beispielsweise die Vergabepraxis ansehe. Lasar ruft in
diesem Zusammenhang die besagte Putzfirma wieder in Erinnerung.
Schließlich müssten auch schwere Managementfehler, sowie das fehlende
Controlling und die einheitliche Führung bekrittelt werden. Es würden
Geräte und EDV-Systeme oder ganze Stationen angeschafft, welche nie
in Betrieb genommen werden können oder nicht mit voller Auslastung
laufen, nennt Lasar das Gamma-Knife, AKIM und die Kinderherzchirurgie
im Wiener AKH als Beispiele. "Wehsley ist hier mitverantwortlich
dafür, dass hunderte Millionen einfach in den Sand gesetzt werden",
schließt Lasar. (Schluss) hn

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