- 08.05.2013, 11:17:05
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Becker: EU-Bürger können nur Rechte nutzen, die sie kennen
EU-Parlament fordert Beseitigung von Hindernissen bei der Unionsbürgerschaft
Utl.: EU-Parlament fordert Beseitigung von Hindernissen bei der
Unionsbürgerschaft =
Brüssel, 08. Mai 2013 (OTS) "EU-Bürger können nur Rechte
nutzen, die sie kennen. Dabei verfügen alle Staatsangehörigen mit
der Unionsbürgerschaft über zusätzliche Rechte und Vorteile", so
der ÖVP-Europaabgeordnete Heinz K. Becker heute zur Präsentation
des Unionsbürgerschaftsberichts der EU-Kommission.
"Aufenthaltsrecht und Wahlrecht in allen EU-Ländern, diplomatischer
Schutz durch alle EU-Staaten auf der ganzen Welt, der europaweite
Zugang zu Bildung oder grenzüberschreitende Verbraucherrechte sind
nur einige Beispiele. Wir brauchen großangelegte
Informationskampagnen von den EU-Institutionen, den Medien und ganz
besonders von den Mitgliedstaaten selbst. Vor allem in Schulen
sollte angesetzt werden", so Becker. ****
Im letzten Unionsbürgerschaftsbericht der EU-Kommission von
2010 wurden Maßnahmen angekündigt, deren Umsetzung im diesjährigen
Bericht überprüft wird. "Viele der geplanten Maßnahmen wurden
inzwischen erfolgreich umgesetzt. So wurden etwa die
Verbraucherrechte beim Online-Einkauf gestärkt und
grenzüberschreitendes Erben erleichtert. Der Zugang zu
Gesundheitsvorsorge in ganz Europa und deren Kostenrückerstattung
wurde vereinfacht und wir haben als Instrument der direkten
Demokratie die 'Europäische Bürgerinitiative' geschaffen", erklärt
Becker.
"Langfristiges Ziel der Unionsbürgerschaft muss sein, dass sich
EU-Bürger in jedem europäischen Staat wie zu Hause und im eigenen
Heimatland wahrhaft europäisch fühlen", so Becker. Dafür müssen
weitere bürokratische Hindernisse in den nächsten Jahren beseitigt
werden. Die Vereinfachung der Registrierung eines Autos in einem
anderen EU-Land oder der Ausbau eines europäischen Arbeitsmarktes
sollten nächste Schritte sein. "Wir müssen es EU-Bürgern endlich
ermöglichen, von allen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten in ganz
Europa ungehindert zu profitieren. Dies ist ein zentraler Hebel, um
Angebot und Nachfrage am europäischen Arbeitsmarkt stärker
zusammenzuführen und die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen", stellt
Becker fest und verweist etwa auf die im heutigen Bericht
angekündigte Offensive zur Förderung von Qualitätspraktika für
junge Menschen.
Rückfragen:
Heinz K. Becker, MEP, Tel.: +32-2-284-5288
[email protected]
Anna Meusburger M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-493-183297
[email protected]
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