- 08.05.2013, 10:04:22
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Muttertag 2013: Der Trend geht in Richtung Topfpflanzen
LK-Wien: Bei Beratung und Qualität haben die heimischen Gärtnereien die Nase vorn
Utl.: LK-Wien: Bei Beratung und Qualität haben die heimischen
Gärtnereien die Nase vorn =
Wien (OTS) - Am kommenden Wochenende werden die Türen bei den
heimischen Gärtnern und Floristen nicht stillstehen, denn am 12.05.
ist Muttertag. Zu diesem Anlass sind Blumen aller Art ein
willkommenes und gern gesehenes Geschenk. Der Trend geht dabei seit
einigen Jahren vermehrt zu Topfpflanzen für den Innen-, wie auch für
den Außenbereich. "Ganz einfach, weil man sich bei richtiger Pflege
lange an ihnen erfreuen kann", weiß Ulrike Osterbauer-Jezik, deren
Familie seit 1936 in Wien auf 1.000 m2 Glasfläche und 1.500 m2
Freiland eine Gärtnerei - hauptsächlich für Beet- und Balkonpflanzen
- betreibt (Waldhausenstraße 23, 1140 Wien). Auch größere
Kübelpflanzen, wie zum Beispiel Bougainvillea - auch als
Drillingsblume bekannt - mit ihren üppigen farbenprächtigen
Hochblättern, oder mediterrane Zitronenbäumchen werden von den Kunden
verstärkt nachgefragt. Sie sind ein Blickfang auf jeder Terrasse und
vermitteln ihren Besitzern bereits Anfang Mai auf dem Balkon ein
Ferienfeeling, wenn der Urlaub noch in weiter Ferne liegt.
Von traditionell bis natürlich
Seiner Fantasie freien Lauf lassen kann man bei gebundenen
Sträußen. "Gerne werden Anemonen und Ranunkel kombiniert, mit einer
Alstromeria (Inkalilie) als Blickfang. Junge Väter mit Kindern
greifen auch gerne zu Rosen", so Osterbauer-Jezik. Daneben macht sich
bei der Blumenwahl eine neue Natürlichkeit bemerkbar. "Mit
Wiesensträußen holen sich viele unserer Kunden die Blumenwiese ins
Haus", sieht die Gärtnermeisterin die Romantik sprühen.
Bei Beratung und Qualität haben die heimischen Gärtnereien die
Nase vorn
Wem angesichts des großen Pflanzenangebots Zweifel über seine Wahl
kommen, der ist in einer österreichischen Gärtnerei beziehungsweise
bei einem Floristen gut beraten. "Unsere Mitarbeiter sind sehr gut
ausgebildet und kennen nicht nur die neuesten Trends, sondern können
mit einigen Rückfragen über die zu beschenkende Person auch das
richtige Arrangement zusammenstellen", so Osterbauer-Jezik. "Ältere
Damen etwa bevorzugen nach wie vor Ton-in-Ton-Buketts, während 'Mann'
bei jüngeren Frauen mit kräftigeren Farben und bunteren Sträußen
punktet. Die "Herren der Schöpfung" sind es auch, die oft etwas mehr
Beratung benötigen, verrät die Gärtnermeisterin mit einem
Augenzwinkern.
Doch nicht nur durch die professionelle Beratung heben sich die
heimischen Gärtner von der Konkurrenz ab. "Auch und vor allem die
Qualität der Blumen ist es, die die Konsumenten überzeugt. Denn sie
können sich bei der österreichischen Ware länger als bei den über
viele tausende Kilometer importierten Pflanzen über deren Frische und
Duft erfreuen", rät Franz Windisch, Präsident der
Landwirtschaftskammer Wien, zu Regionalität beim Blumenkauf das ganze
Jahr über.
Auch Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima empfiehlt heimische Pflanzen
und Blumen: "Regionale Produkte sind ein aktiver Beitrag zum
Klimaschutz und gerade die Blumen aus den Wiener Gärtnereien sind
eine wahre Augenweide, nicht nur am Muttertag."
Der Zierpflanzenbau hat in Wien eine lange Tradition. 92 Betriebe
befassen sich aktuell mit der Produktion ein- und mehrjähriger
Pflanzen und Schnittblumen in Glashäusern und im Freiland auf einer
Gesamtfläche von rund 54 ha. Der Produktionswert, der damit jährlich
erwirtschaftet wird, beläuft sich auf EUR 22 Mio. Zahlreiche Betriebe
haben neben dem Schwerpunkt der Pflanzenproduktion ihr Angebot
erweitert und bieten - so wie die Gärtnerei Jezik - auch einen
Überwinterungsservice für Balkon- und Kübelpflanzen an, was in einer
Großstadt wie Wien, mit ihrem beschränkten Wohnraumangebot, sehr
gerne angenommen wird.
(Schluss)
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