- 08.05.2013, 09:39:39
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Mitterlehner: Günstige Jahresnetzkarte für Schüler und Lehrlinge kommt auch in der Steiermark
Ab Herbst können Schüler und Lehrlinge in der Steiermark alle Strecken zu jeder Zeit um 96 Euro befahren - Schon acht Bundesländer stellen auf bewährte Pauschalregelung um
Utl.: Ab Herbst können Schüler und Lehrlinge in der Steiermark alle
Strecken zu jeder Zeit um 96 Euro befahren - Schon acht
Bundesländer stellen auf bewährte Pauschalregelung um =
Graz, Wien (OTS/BMWFJ) - Mit der Steiermark wird im Herbst bereits
das achte Bundesland das in der Ostregion erfolgreich gestartete
Top-Jugend-Ticket einführen. "Wir schaffen damit eine günstige und
auf allen Strecken nutzbare Jahresnetzkarte für Schüler und
Lehrlinge. Die neue Pauschalregelung entlastet die Familien,
erleichtert den Jugendlichen ihre Freizeitgestaltung und reduziert
den Verwaltungsaufwand", sagt Familien- und Jugendminister Reinhold
Mitterlehner anlässlich der aktuellen Einigung mit der Steiermark.
Das steirische "Top-Ticket" gibt es ab dem Schuljahr 2013/2014 um 96
Euro, was gegenüber der regulären Jahresnetzkarte eine Ersparnis von
mindestens 109 Euro bedeutet. Insgesamt können im Bundesland bis zu
174.705 Jugendliche von der neuen Pauschalvariante profitieren,
darunter sind 156.441 Schüler und 18.264 Lehrlinge.
Die Entscheidung zur Einführung der vom Familienministerium
mitfinanzierten Pauschalvariante des Jugend-Tickets liegt bei den
Ländern bzw. den regionalen Verkehrsverbünden. Der Preis hängt von
den regionalen Gegebenheiten und der Verkehrsinfrastruktur ab. Das
mit einem Selbstbehalt von 19,60 Euro angebotene bisherige
Jugend-Ticket, das nur für die Fahrt zwischen Wohnung und Schule oder
Ausbildungsstelle verwendet werden kann, ist weiter erhältlich. "Im
Gegensatz dazu berücksichtigen wir durch unser neues Angebot auch die
steigende Zahl von Patchwork-Familien. Kinder und Jugendliche haben
oft nicht mehr nur einen Schulweg, sondern pendeln zwischen Vater,
Mutter und Großeltern", so Familien- und Jugendminister Mitterlehner.
Ausweitung auf alle Bundesländer - Familienministerium
unterstützt Finanzierung der Angebote
Bis auf das Land Vorarlberg, mit dem die Gespräche ebenfalls schon
auf einem guten Weg sind, haben inzwischen alle Bundesländer die neue
Pauschalregelung übernommen. "Österreichs Jugendliche sollen die
Vorteile des öffentlichen Verkehrs möglichst früh möglichst umfassend
kennen lernen. Dadurch fördern wir nicht nur ein nachhaltiges
Verkehrsnutzungsverhalten, sondern stärken auch das Umweltbewusstsein
der Jugend", betont Mitterlehner. Die Finanzierung der
Länder-Angebote wird von dem beim Familienministerium angesiedelten
Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) unterstützt, der österreichweit
rund 400 Millionen Euro pro Jahr in die Schüler- und
Lehrlingsfreifahrt investiert
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