- 08.05.2013, 09:21:58
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ÖAMTC: Jugendliche allein auf (Sprach-)Reisen - Tipps für die Vorbereitung
Genaue Infos hinsichtlich Unterricht, Übernachtung und Rahmenprogramm einholen
Utl.: Genaue Infos hinsichtlich Unterricht, Übernachtung und
Rahmenprogramm einholen =
Wien (OTS) - Viele Jugendliche nützen die Sommermonate, um im Ausland
ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Das Angebot der
Sprachreiseanbieter ist vielfältig und daher sollten die Details
genau geprüft werden. ÖAMTC-Reiseexpertin Dagmar Riedl gibt Tipps,
woran man die Qualität eines Anbieters erkennt: "Der Unterricht
sollte durch ausgebildete Sprachlehrer erfolgen. Es ist unbedingt
darauf zu achten, dass man nach Kursabschluss ein Zertifikat erhält."
Neben der Kursqualität sollte auf ein ansprechendes Rahmen- und
Freizeitprogramm geachtet werden. Relevant für die Auswahl ist auch
die Art der Unterkunft. So können Jugendliche bei Gastfamilien oder
selbstständig in Studentenwohnheimen oder Pensionen übernachten.
Dabei ist auch die Entfernung zum Kursort zu beachten.
Prepaid-Kreditkarten und Handys helfen bei der Kostenkontrolle
Ist die geeignete Sprachreise gebucht, sind Vorbereitungen
hinsichtlich der Zahlungsmittel zu treffen. "Im Euro-Raum ist ein Mix
aus Bargeld und Bankomatkarte zu empfehlen. Außerhalb des Euro-Raums
ist man mit Bargeld und Kreditkarte am besten unterwegs", sagt die
ÖAMTC-Touristikerin. Für Jugendliche sind Prepaid-Kreditkarten eine
gute Option. Eltern können sie mit einem bestimmten Betrag aufladen
und haben daher eine gute Kostenkontrolle. Sollte doch mehr Geld
benötigt werden, können Eltern die Karte von zu Hause aus aufladen.
Ab Juni bietet auch der Club eine Prepaidkarte von VISA an. Ein
besonderes Angebot gibt es für 15-23-Jährige: Sie ist im ersten Jahr
gratis, danach kostet sie 10 Euro pro Jahr.
Auch die Telefonie-Kosten können durch Prepaid-Karten gut
kontrolliert werden. "Jugendliche sollten auf hohe Roaming-Gebühren
im Ausland hingewiesen werden. Innerhalb der EU gibt es zwar
festgesetzte Höchstgrenzen, außerhalb der EU kann es allerdings
empfindlich teuer werden", warnt Riedl.
Vollmacht der Eltern mitführen, Notrufnummern einspeichern
Veranstalter von Sprachreisen verlangen üblicherweise eine
Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter des Jugendlichen.
Zusätzlich sollten Eltern ihren Kindern aber auch eine schriftliche
Vollmacht (auf Englisch oder in Landessprache) mitgeben, in der das
Einverständnis zur Reise erklärt wird. Meist müssen Jugendliche den
Flug und somit die Grenzkontrollen alleine bewältigen. "So werden bei
Kontrollen Missverständnisse vermieden", sagt die ÖAMTC-Expertin.
Vorlagen gibt es im ÖAMTC-Reise-Ratgeber unter
www.oeamtc.at/reiseratgeber. Besonders streng sind diesbezüglich zum
Beispiel Großbritannien, Griechenland und Kanada. Um Probleme zu
vermeiden, sollte man sich im Vorfeld über die
Jugendschutzbestimmungen im Reiseland informieren.
Weitere Vorbereitungstipps der ÖAMTC-Expertin: "Jugendliche
sollten sich die Notrufnummern des Reiselandes ins Handy
einspeichern. Wichtige Dokumente sind einzuscannen und im
Webmailpostfach zu hinterlegen." Abschließend erinnert Riedl an die
Wichtigkeit einer Reiseversicherung, die oft nicht im Reisepreis
enthalten ist. Wenn Eltern bereits Inhaber des ÖAMTC-Schutzbriefs
sind, gilt der Versicherungsschutz auch für die Kinder, selbst wenn
sie getrennt von den Eltern verreisen.
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