• 07.05.2013, 14:23:49
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ÖAAB-Tamandl: Ist die Gesundheit der Postler der FSG egal?

Trotz klarer Faktenlage stimmt die FSG gegen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Post AG

Utl.: Trotz klarer Faktenlage stimmt die FSG gegen die
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Post AG =

Wien (OTS) - "Bei der FSG verwechselt man scheinbar
Arbeitnehmerinnenvertreter mit Staubsaugervertretern, da sie durch
ihre Ablehnung des Antrags auf Einbeziehung der tatsächlich
erbrachten Arbeitsleistung in die Bemessung der Arbeitsplätze bei der
Post AG, die Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht
vertreten sondern verkauft haben" zeigt sich Gabriele Tamandl,
ÖAAB-FCG Fraktionsvorsitzende der Wiener Arbeiterkammer schockiert.

"In den letzten Jahren wurden die Rayone im Zustelldienst der
Österreichischen Post AG unter Anwendung eines computerunterstützten
Berechnungsmodells permanent vergrößert. Dieses Berechnungsmodell ist
mit Zeitwerten für jede Tätigkeit hinterlegt, die jedoch keine
rayonsspezifischen und geographischen Besonderheiten berücksichtigen,
wohl aber die saisonalen Schwankungen im Jahresdurchschnitt abbilden
sollen. Dem Berechnungsmodell ist es egal ob der Zusteller ständig
bergauf und bergab muss, er wird mit einem Kollegen gleichgesetzt der
zu ebener Erde arbeitet.", so Tamandl.

"Schon in den abgelaufenen Jahren haben händisch getätigte
Zeitaufzeichnungen gezeigt, dass der Großteil der Zustellerinnen und
Zusteller mit der berechneten Arbeitszeit nicht das Auslangen
gefunden hat, doch das ist der FSG scheinbar egal", so Tamandl
weiter.

"Bereits in den ersten Wochen des neu eingeführten Arbeitszeitmodells
der Post AG hat sich gezeigt, dass die Zustellerinnen und Zusteller
mit der ihnen rechnerisch ausgewiesenen Zeit bei weitem nicht
auskommen. Die Spitzenreiter bezüglich Mehrstunden unter den
Zustellerinnen und Zusteller weisen nach den ersten drei Monaten
bereits mehr als 100 Plusstunden auf, und das obwohl wir uns in
Durchschnittsmonaten befinden die ca. 30-50% unter dem
Arbeitsaufkommen von arbeitsintensiven Monaten liegen", erklärt
Tamandl.

"Es ist mir unverständlich wie sich die FSG den Interessen der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der Post derart verschließen
kann. Wir werden weiter dafür kämpfen, dass die Post AG die
tatsächlich erbrachten Arbeitszeiten in die Bemessung der
Arbeitsplätze mit einfließen lässt und darauf Bedacht nimmt, dass die
tägliche Arbeit der Zustellerinnen und Zusteller im Durchschnitt in
acht Stunden zu bewältigen ist.", so Tamandl abschließend

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