- 07.05.2013, 14:01:43
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ÖVP-Mediensprecher findet Wunsch nach "Quotenregelung" für Filmwirtschaft "interessant"
Kopf: "ORF-Drohkulissen fielen zusammen - Filmwirtschaft könnte freier atmen"
Utl.: Kopf: "ORF-Drohkulissen fielen zusammen - Filmwirtschaft
könnte freier atmen" =
Wien, 7. Mai 2013 (OTS/ÖVP-PK) - ÖVP-Klubobmann und Mediensprecher
Karlheinz Kopf wertete den heute, Dienstag, vorgebrachten Vorschlag
der österreichischen Filmwirtschaft - eine Zweckwidmung von
ORF-Gebührengeldern für heimische Filmproduktionen einzuführen - als
interessante Idee, welcher einiges abzugewinnen sei. Dann würden die
ständig vorgebrachten Drohkulissen des ORF-Generaldirektors, dass es
ohne mehr Steuergeld für den Staatsfunk weniger bis gar keine
Filmförderung mehr geben werde, in sich zusammenfallen, die
Filmwirtschaft könnte "freier atmen", so Kopf. Wrabetz hatte im
Dezember 2012 bei einer Nichtleistung der Gebührenrefundierung mit
Kürzungen unter anderem bei der Filmförderung oder der
Barrierefreiheit von ORF-Programmen gedroht und das als seine
"Geiselliste" bezeichnet, dafür geharnischte Kritik einstecken und
schließlich diesen Ausdruck zurückziehen müssen. Kopf betont, dass es
eine der wichtigsten Aufgaben des Öffentlich Rechtlichen Rundfunks
sei, heimisches, unverwechselbares Programm zu produzieren und zu
senden. ****
Dass die ORF-Geschäftsführung nicht mehr mit zusätzlichem Geld aus
dem Bundesbudget unter dem Titel "Gebührenrefundierung" rechnen darf,
haben mittlerweile beide Koalitionsparteien unmissverständlich
klargestellt. Von 2010 bis 2013 wurde dem ORF ja bereits eine
Refundierung in der Höhe von insgesamt 160 Millionen Euro
zugesprochen. Dabei sei es, so Mediensprecher Kopf, von Anfang an
klar gewesen, dass dieser Zuschuss "zeitlich befristet auf vier
Jahre" gilt. Und zwar als "Überbrückungsfinanzierung für die
Restrukturierung der Organisation sowie der Kostenstruktur des ORF."
Schon mit der Novellierung des ORF-Gesetzes 2010 kam es zu einer
Aufstockung des Film/Fernsehabkommens auf acht Millionen Euro. Der
Fachverband der Film- und Musikindustrie begrüßte dies und sprach den
Hauptverhandlern der Regierungsparteien Ostermayer und Kopf seinen
Dank aus. (Schluss)
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