• 07.05.2013, 11:24:15
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BM Schmied: Leitfaden zu "Migration im Schulbuch" wird erstellt

BMUKK reagiert rasch auf Diskussion zum Bild von MigrantInnen in Schulbüchern: Neuer Leitfaden wird erstellt.

Utl.: BMUKK reagiert rasch auf Diskussion zum Bild von MigrantInnen
in Schulbüchern: Neuer Leitfaden wird erstellt. =

Wien (OTS) - "Der von Integrationsstaatsekretär Sebastian Kurz
geäußerte Wunsch, das oft veraltete Bild von Migration sowie
Migrantinnen und Migranten in Österreichs Schulbüchern zu ändern, hat
volle Berechtigung und gehört schon seit einiger Zeit zu den
laufenden Projekten der Bildungspolitik und Bildungsforschung. Schon
Ende Mai soll es einen umfangreichen wissenschaftlichen Bericht zum
Projekt Migration im Schulbuch geben. Darauf aufbauend wird nun ein
Leitfaden zum Thema Darstellung von Migrantinnen und Migranten in den
Schulbüchern erstellt", erklärt Bildungsministerin Dr. Claudia
Schmied.

Ende Mai wird das Projekt "Migration(en) im Schulbuch" von Heidemaria
Weinhäupl und Christa Markom, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und
Lektorinnen am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der
Universität Wien, unter der Projektleitung des
Ludwig-Boltzmann-Instituts für Europäische Geschichte und
Öffentlichkeit fertig gestellt. Finanziert wird dieses Projekt durch
"Sparkling Science", ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums
für Wissenschaft und Forschung.

Das BMUKK hat die Autorinnen nun dafür gewonnen, nach Vorliegen der
Ergebnisse dieser kritischen Analyse der in aktuellen Schulbüchern
vermittelten Migrationsnarrative und Repräsentationen von Menschen
mit Migrationshintergrund, einen Leitfaden zum Thema "Darstellung von
Migrantinnen und Migranten in Schulbüchern" zu erstellen. Er wird für
Schulbuchautorinnen und -autoren, Schulbuchverlage und Mitglieder der
Gutachterkommission eine wertvolle Orientierung bei der Erstellung
von qualitätsvollen und breiten Angeboten an Unterrichtsmaterialien
für unsere Schülerinnen und Schüler darstellen.

"Ich danke den Studienautorinnen für die Bereitschaft zu dieser
Arbeit. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag dazu, das Bild von
Migration sowie Migrantinnen und Migranten in Österreichs
Schulbüchern auf ein den Standards einer aufgeklärten und
demokratischen Gesellschaft entsprechendes Niveau zu bringen. Denn
wir müssen ganz besonders in der Schule und in den Schulbüchern
vermitteln, dass alle Kinder und Jugendlichen, die in Österreich
leben und hier in die Schule gehen, ein respektierter Teil unserer
Gesellschaft sind. Sie alle werden - unabhängig von ihrer Erstsprache
oder ihrem derzeitigen Reisepass - in zehn bis fünfzehn Jahren unser
Land prägen", so die Bildungsministerin abschließend.

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