- 07.05.2013, 10:53:13
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Mitterlehner: Neue Zukunftsmärkte stützen Exportwachstum
Exporte im Jahresverlauf um 3,1 Prozent auf 20,1 Mrd. Euro gestiegen - Internationalisierungsoffensive verstärkt Erfolg in Drittmärkten - Exportbetriebe in schwierigem Umfeld robust
Utl.: Exporte im Jahresverlauf um 3,1 Prozent auf 20,1 Mrd. Euro
gestiegen - Internationalisierungsoffensive verstärkt Erfolg
in Drittmärkten - Exportbetriebe in schwierigem Umfeld robust =
Wien (OTS/BMWFJ) - "Österreichs Exportwirtschaft ist erfolgreich ins
Jahr 2013 gestartet, kämpft aber zunehmend mit der Nachfrageschwäche
im Euro-Raum. Umso wichtiger ist es, dass wir konsequent neue
Zukunftsmärkte erschließen", betont Wirtschaftsminister Reinhold
Mitterlehner angesichts der am Dienstag veröffentlichten Exportzahlen
der Statistik Austria. "Durch die Internationalisierungsoffensive
können wir die Potenziale der Wachstumsmärkte außerhalb der EU
stärker als früher nützen. Dass unsere Diversifizierungs-Strategie
aufgeht, zeigt der inzwischen auf 30,7 Prozent gestiegene Anteil der
Drittstaaten. 2008 lag dieser Anteil noch bei 27,8 Prozent."
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sind Österreichs Exporte im Jänner
und Februar kulminiert um 3,1 Prozent auf ein Volumen von 20,1
Milliarden Euro gestiegen. Dabei nahmen die Ausfuhren in Drittstaaten
um 5,7 Prozent zu, jene in die Länder der Europäischen Union um zwei
Prozent. Rein auf den Februar bezogen sind die Exporte insgesamt
leicht um 0,7 Prozent gesunken, wobei das Minus in den EU-Raum bei
1,5 Prozent lag, während die Ausfuhren in die Drittstaaten immer noch
um 1,3 Prozent gestiegen sind.
"Unsere Exportbetriebe zeigen sich in einem schwierigen
internationalen Umfeld innovativ, robust und krisenfest. Mit der
Internationalisierungsoffensive wollen wir diese gute
Wettbewerbsposition unterstützen und ausbauen. Damit unterstützen wir
die Unternehmen beim ersten Schritt in den Export, bei der
Erschließung von Fernmärkten und bei der Vermarktung ihrer
Innovationen", so Mitterlehner. Eine relativ hohe Nachfrage-Dynamik
gab es laut Statistik Austria aus den Vereinigten Staaten, wohin die
Exporte im Jänner und Februar um 3,7 Prozent gestiegen sind. Die
Exporte nach Asien erhöhten sich im selben Zeitraum um 2,3 Prozent,
dabei besonders nach Malaysia (39,3%), in die ASEAN-Staaten (20,6%),
Thailand (27,1%) und Singapur (24,9%). Nach Russland konnten die
Ausfuhren um 27,4% gesteigert werden. Bemerkenswert ist auch die
Steigerungsrate nach Afrika mit einem Plus von 18,4 Prozent.
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