- 06.05.2013, 17:59:53
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Neues Volksblatt: "Faymann hat Recht" (von Markus Ebert)
Ausgabe vom 7. Mai 2013
Utl.: Ausgabe vom 7. Mai 2013 =
Linz (OTS) - Nach allem, was im Zusammenhang mit den heurigen
Landtagswahlen so an Analysen erstellt wurde, bleibt folgender
Sukkus: Die Wähler sind mobil, sie schauen genau hin und sie sind
durchaus "radikal" in der Bewertung. Beispiel Kärnten: Die FPK konnte
sich über ihr Versagen nicht hinwegturnen, die Rechnung am Wahltag
hatte sich gewaschen.
Beispiel Niederösterreich: Der klare Kurs von LH Pröll wurde
honoriert, die Streithansel-Politik der SPÖ abgestraft.
Beispiel Tirol: Die Meinungsumfragen sagten einen Absturz von LH
Günther Platter voraus, doch die Wähler hatten ein anderes Bild von
dessen Arbeit - und dokumentierten das an der Urne.
Beispiel Salzburg: Die Burgstaller-SPÖ wollte den Menschen
weismachen, dass den Finanzskandal eine einzelne Mitarbeiterin in der
Finanzabteilung zu verantworten hätte und dass man nun aufräume. Eine
Rechnung, die bekanntlich nicht aufging.
Fazit: Wer gut arbeitet, muss sich vor dem Urteil der Wähler nicht
fürchten, wer Mist baut, bekommt die rote Karte. Setzt sich das fort,
droht dort und da noch ziemliches Ungemach. Die Swap-gebeutelte
Linzer SPÖ rund um Bürgermeister Franz Dobusch und Finanzstadtrat
Johann Mayr hat zwar noch gut zwei Jahre Gnadenfrist bis zur nächsten
Wahl, aber der von SPÖ-Chef Werner Faymann auf Salzburg bezogene Satz
ist zeitlos richtig: "Mit Steuergeld darf man halt nicht
spekulieren".
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