• 05.05.2013, 13:00:31
  • /
  • OTS0028 OTW0028

Neue Einsatzfahrzeuge der Ortsfeuerwehr Lustenau eingeweiht

LH Wallner überbrachte den Dank des Landes für 130 Jahre freiwilligen Dienst für die Sicherheit

Utl.: LH Wallner überbrachte den Dank des Landes für 130 Jahre
freiwilligen Dienst für die Sicherheit =

Lustenau (OTS/VLK) - 130 Jahre Freiwillige Feuerwehr, 60 Jahre
Feuerwehrjugend - vor diesem Hintergrund sind am Sonntag (5. Mai) im
Beisein von Landeshauptmann Markus Wallner zwei neue Einsatzfahrzeuge
der Ortsfeuerwehr Lustenau in feierlichem Rahmen am Kirchplatz der
Marktgemeinde eingeweiht worden. Auf den Festgottesdienst folgte ein
Festumzug mit den anwesenden Abordnungen anderer Feuerwehren zum
Gerätehaus, wo ein Festzelt aufgebaut war und für die interessierte
Bevölkerung die Möglichkeit bestand, sich umfassend über die neue
Drehleiter sowie das Versorgungsfahrzeug zu informieren.

Die Gründung der Feuerwehr Lustenau erfolgte am 2. Oktober 1883.
Vor 60 Jahren richteten die engagierten Feuerwehrleute der
Marktgemeinde zudem als erste Feuerwehr Österreichs eine Jugendgruppe
ein, um so den Nachwuchs an freiwilligen Mitgliedern langfristig
sicherzustellen. Die Verantwortlichen hätten damit sehr großen
Weitblick bewiesen, stellte der Landeshauptmann in seinen Grußworten
fest und gratulierte zu den stolzen Jubiläen. Zugleich bedankte er
sich für die geleistete Sicherheitsarbeit: "Dreizehn Jahrzehnte
selbstloser und freiwilliger Einsatz für die Sicherheit der
Bevölkerung - das muss gefeiert werden und verdient allerhöchsten
Respekt und unsere Wertschätzung". Der Landeshauptmann erinnerte in
diesem Zusammenhang auch an die vielen unzähligen Stunden, welche die
Mitglieder der Wehr in ihrer Freizeit investieren. Das hohe
Engagement sei absolut nicht selbstverständlich, machte Wallner
deutlich.

Tatkräftige Unterstützung

Für das Land stehe im Vordergrund, für die Feuerwehren
bestmögliche Rahmenbedingungen zu gewährleisten, führte der
Landeshauptmann aus. Dazu gehören neben der Bereitstellung einer
funktionierenden Infrastruktur auch die Anschaffung von modernem
Ausrüstungsgerät sowie die Möglichkeit einer optimalen Aus- und
Weiterbildung. Allein für die Landesverband-Organisationsstrukturen,
die sich bis heute sehr gut bewährt haben, werden vom Land heuer
knapp 2,9 Millionen Euro zu Verfügung gestellt - etwa 40.000 Euro
mehr als im letzten Jahr. "Bei ihrer wichtigen und teils auch
gefährlichen Arbeit sollen sich die Frauen und Männer auch zukünftig
auf ihre Ausstattung verlassen können", stellte Wallner klar.
"Erfreulich" nannte er den Umstand, dass die Vorarlberger Bevölkerung
hinter den Feuerwehren steht und dem großartigen Einsatz die
gebührende Anerkennung entgegenbringt.

Neue Einsatzfahrzeuge

Mit der neu angeschafften Drehleiter hat die Feuerwehr Lustenau
das in die Jahre gekommene Vorgängermodell aus dem Jahre 1983
ersetzt. Ein zusätzlicher Gelenkarm ermöglicht es, den Rettungskorb
vor dem Fahrerhaus bis auf den Boden abzusenken. Eine Übergabe von
geretteten Personen kann auf diese Weise ebenerdig durchgeführt
werden - im Ernstfall ein wichtiger Vorteil gegenüber der alten
Drehleiter. Die Hightech-Leiter ist computergesteuert und erlaubt
eine Rettung in bis zu 30 Metern Höhe. Nach intensiver Schulung
konnte die Lustenauer Wehr die neue Drehleiter bereits einen Monat
nach Auslieferung in Dienst nehmen. Schon bei der Beschaffung der
Leiter sind die Verantwortlichen mit großer Sorgfalt vorgegangen.
Mehrere namhafte Hersteller wurden eingeladen, um ihre Produkte an
verschiedenen Objekten im Gemeindegebiet von Lustenau auf ihre
Praxistauglichkeit und Leistungsfähigkeit zu testen. Neben der
Drehleiter wurde auch ein neues Versorgungsfahrzeug eingeweiht.

Freiwillige Feuerwehr Lustenau

Knapp 110 Mitglieder zählt der Aktivstand der Ortsfeuerwehr
Lustenau. In der Lustenauer Feuerwehrjugend sind derzeit 20 Kinder
und Jugendliche organisiert. Im vergangenen Jahr bewältigte die
Ortsfeuerwehr 157 Einsätze. Gut eingespielt ist die Zusammenarbeit
mit den übrigen Einsatzorganisationen im Ort und mit den benachbarten
Feuerwehren im Bezirk. Für die Zukunft wünschte der Landeshauptmann
der Wehr mit Kommandant Dietmar Hollenstein an der Spitze alles Gute.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel