- 02.05.2013, 13:40:31
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Innenministerin präsentierte in Salzburg Aktion "Sicherheit in unseren Gemeinden"
Eine Initiative des Innenministeriums und des österreichischen Gemeindebundes
Utl.: Eine Initiative des Innenministeriums und des österreichischen
Gemeindebundes =
Wien (OTS) - Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner und der
Präsident des österreichischen Gemeindebundes, Bürgermeister Helmut
Mödlhammer, präsentierten am 2. Mai 2013 in Salzburg die Aktion
"Sicherheit in unseren Gemeinden". Ziel der Initiative des
Innenministeriums und des österreichischen Gemeindebundes ist es, das
subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen zu erhöhen.
"Das Miteinander zwischen Polizei und Bevölkerung ist ein tragender
Eckpfeiler für die Sicherheit unseres Landes. Wir wollen das
subjektive Sicherheitsempfinden der Menschen erhöhen, indem der
Kontakt zur örtlichen Polizeidienststelle verbessert wird und es
einen regelmäßigen Austausch von Informationen gibt", sagte
Innenministerin Mag.a Johanna Mikl-Leitner.
Die Aktion besteht aus drei Eckpfeilern:
1. Sicherheitsstammtisch
"Bei Sicherheitsstammtischen soll Informationsdefiziten und
subjektiven Ängsten mit Daten und Fakten begegnet werden", erklärte
die Innenministerin. In möglichst vielen Gemeinden und Regionen
sollen ein- bis zweimal pro Jahr "Sicherheitsstammtische"
stattfinden. Die Bürgerinnen und Bürger können dabei aus erster Hand
hören, wo die Polizei Probleme und Handlungsbedarf sieht. Umgekehrt
können die Bewohner mit den Verantwortlichen der Polizei und den
lokalen Politikern Probleme und Herausforderungen aus ihrer Sicht
besprechen.
Gemeinden ohne Polizeidienststelle wenden sich an die nächstgelegene
Dienststelle, um ebenfalls solche Veranstaltungen durchführen zu
können.
2. "Gemeindepolizisten"
"Ziel ist es, dass die Gemeindepolizisten neben ihren polizeilichen
Kernaufgaben auch Brückenbauer zu Geschäftsinhabern, Lehrerinnen und
Lehrern und anderen Personen des gesellschaftlichen Lebens sind",
sagte die Innenministerin. "Sie sind auch Dreh- und Angelpunkt für
Probleme gesellschaftlicher Art."
"Gemeindepolizisten" sollen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln. Sie
sind sichtbar in den Straßen präsent, suchen den Kontakt zur
Bevölkerung und halten Sprechstunden in ausgewählten Gemeindeämtern
ab. Wenn ihnen ein Problem mitgeteilt wird, nehmen sie sich dem an
und versuchen, die dafür zuständigen Stellen zu sensibilisieren und
eine Lösung herbeizuführen.
3. Netzwerktreffen
"Regionale Problemstellungen kann man nicht immer mit polizeilichem
Handeln bewältigen. Der Schlüssel zur Lösung liegt dabei im Gespräch
mit allen Betroffenen", erklärte Innenministerin Mikl-Leitner. "Die
Polizei kann dabei ein Brückenbauer zwischen Behörden, Institutionen
und nicht staatlichen Organisationen auf lokaler Ebene sein."
In jeder Gemeinde gibt es Menschen, die im sozialen Leben aktiv sind
und große Verantwortung tragen. Dazu zählen zum Beispiel die Obleute
von Vereinen, Gemeinderäte, Leiterinnen und Leiter von Kindergärten,
Ärzte und Geschäftsinhaber. Ziel von regelmäßigen Netzwerktreffen
zwischen Polizei, Gemeindeverantwortlichen und Vertretern dieser
Personengruppen ist es, aktuelle Sicherheitsfragen möglichst zeitnah
zu diskutieren und Lösungen zu erarbeiten. Diese Treffen sollen
einmal pro Quartal, bei Bedarf öfter, stattfinden.
"Wir haben viele Strategien, die auf allen Ebenen ansetzen: Auf der
Ebene der Sicherheitsbehörden, auf der lokalen Ebene, bei den
Gemeinden, aber vor allem bei den Menschen", sagte die
Innenministerin. "Lassen Sie uns gemeinsam an einem Strang ziehen und
gemeinsam für die Sicherheit in Österreich arbeiten."
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