- 02.05.2013, 12:35:54
- /
- OTS0147 OTW0147
Windbichler: Prävention muss beim Schutz von Kindern vor Gewalt Vorrang haben
Grüne für flächendeckendes Maßnahmenpaket, um Kinder effizient vor Gewalt zu schützen
Utl.: Grüne für flächendeckendes Maßnahmenpaket, um Kinder effizient
vor Gewalt zu schützen =
-------------------------------------------------------
-- Diese Meldung wurde korrigiert --
-- Neufassung in Meldung OTS0151 vom 02.05 --
-------------------------------------------------------Wien (OTS) - "Die Novelle zum Sicherheitspolizeigesetz, die diese
Woche in Begutachtung gegangen ist, kann nur ein Teil des effizienten
Schutz von Kindern vor Gewalt sein", sagt die Grüne Kinder- und
Jugendsprecherin Tanja Windbüchler-Souschill zur Novelle.
"Die Ausweitung des bewährten Betretungsverbotes im Falle von
häuslicher Gewalt auf Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen ist
zu begrüßen. Ebenso die institutionalisierte Information der Kinder-
und Jugendhilfeträger im Falle eines Vertretungsverbotes. Auch der
angekündigte "Gewaltschutzzirkel" von Polizei, Kinder- und
Jugendhilfe, Gewaltschutzzentren und Sicherheitsbehörden ist
grundsätzlich positiv zu beurteilen. Es wird jedoch sehr genau zu
evaluieren sein, wie effizient diese angekündigte Vernetzung
tatsächlich ist und ob sich die Situation für gefährdete Kinder
dadurch verbessert", meint Windbüchler-Souschill.
Diese Novelle betrifft die sicherheitspolizeilichen Maßnahmen zum
Schutz von Kindern vor Gewalt. "Diesen vorangestellt müssen jedoch
unbedingt effiziente Präventionsmaßnahmen in der Kinder- und
Jugendhilfe sein, die eine Eskalation von Gewalt im Vorfeld
verhindern. Prävention als handlungsleitendes Prinzip in der Kinder-
und Jugendhilfe wurde im kürzlich beschlossenen neuen Bundes- Kinder-
und Jugendhilfegesetz jedoch nicht verankert", kritisiert
Windbüchler-Souschill das Versäumnis des zuständigen Jugendministern
Reinhold Mitterlehner.
"Um Kinder effizient vor Gewalt zu schützen muss ein umfassendes
Maßnahmenpaket geschnürt werden. Dieses muss auch flächendeckende
Männerberatung, Anti-Gewalt-Trainings mit Tätern und potenziellen
Tätern und die nachhaltige Förderung von Gewaltschutzzentren
sicherstellen", sagt Windbüchler-Souschill.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FMB






