- 02.05.2013, 11:04:18
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SPÖ NÖ und SJ NÖ: Wohnen muss leistbar sein
Laimer/Ginner: 2.500 neue Wohneinheiten in NÖ pro Jahr erster wichtiger Schritt
Utl.: Laimer/Ginner: 2.500 neue Wohneinheiten in NÖ pro Jahr erster
wichtiger Schritt =
St. Pölten (OTS) - Erfreut zeigt sich der SPÖ NÖ
Landesgeschäftsführer Robert Laimer angesichts der Ankündigung von
LHStv. Sobotka, für Paare unter 35 Jahren rund 1.000 Wohneinheiten
bauen zu wollen: "Wir begrüßen, dass die ÖVP unsere Forderungen im
Bereich 'Junges Wohnen' aufgreift und diese Initiative startet. Diese
1.000 Wohnungen sind ein erster Schritt - die Wohnungen sollten
allerdings nicht nur für junge Paare errichtet, sondern allen unter
35-Jährigen geöffnet werden." Darüber hinaus zeigt sich Laimer
zufrieden, dass auf die Initiative des gf. SPÖ NÖ Vorsitzenden
Matthias Stadler hin im Arbeitsübereinkommen mit der ÖVP vereinbart
wurde, mehr Mittel für den großvolumigen Wohnbau in den Städten und
Ballungsräumen zur Verfügung zu stellen: "Laut einer aktuellen
Wifo-Studie ist Niederösterreich Schlusslicht bei der
Wohnbauleistung. Deswegen war es uns wichtig, dass hier pro Jahr
mindestens 2.500 Wohnungen mehr entstehen werden." Nun gelte es, die
Zweckwidmung der Wohnbaugelder wiedereinzuführen, so Laimer.
Ins selbe Horn stößt Boris Ginner, Landesvorsitzender der
Sozialistischen Jugend NÖ: "Eine Zweckwidmung der Wohnbaugelder würde
den öffentlichen Wohnbau endlich wieder ankurbeln und sich dämpfend
auf die Mietkosten auswirken." Die Sozialistische Jugend tourt seit
Wochen durch Österreich, um auf die explodierenden Mietkosten
aufmerksam zu machen und plädiert für weitere Maßnahmen, um junge
MieterInnen zu entlasten: "Will Sobotka für die Jungen tatsächlich
rasche Verbesserungen im Bereich des Wohnens schaffen, sollte er bei
seinem Parteikollegen im Wirtschaftsministerium Druck ausüben: Eine
rasch durchführbare Entlastung wäre es, die Maklerprovision in eine
Abgeberprovision umzuwandeln. Bundesminister Mitterlehner könnte das
sofort per Verordnung umsetzen - und würde jungen Leuten damit die
hohen Einstiegskosten von zwei Monatsmieten ersparen." Auch über eine
Leerstandsabgabe für leerstehende Gebäude müsse - angesichts vieler
dahinsterbender Orts- und Stadtkerne in Niederösterreich -
nachgedacht werden, erklärt Ginner abschließend.
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