• 02.05.2013, 09:54:44
  • /
  • OTS0040 OTW0040

BZÖ-Bucher: Masterplan gegen Arbeitslosigkeit unverzichtbar!

Wien (OTS) - Angesichts der heute veröffentlichten Zahlen, dass
353.120 Österreicherinnen und Österreicher arbeitslos im April
arbeitslos waren - das ist ein Anstieg um unglaubliche 9,7 Prozent
gegenüber April 2012 - verlangt BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher ein
Maßnahmenpaket gegen die rasant steigende Arbeitslosigkeit in
Kärnten. "Die Arbeitslosigkeit explodiert und Österreich droht immer
mehr vom Musterland zur Problemzone zu werden. Das muss sich ändern.
Denn es ist die Aufgabe der Politik, gute Rahmenbedingungen für die
Wirtschaft und die Unternehmer zu sorgen, weil nur die Wirtschaft und
die Unternehmer auch Arbeitsplätze schaffen", erklärte Bucher. Daher
müsse es nun vor allem darum gehen, die Wirtschaft wieder anzukurbeln
und neu in Schwung zu bringen, um so neue Jobs zu schaffen. Bucher
verlangt einen "Masterplan gegen Arbeitslosigkeit, denn statt in der
Regierung Arbeitsmarktinitiativen zu starten, nur sündteure
Werbekampagnen zu initiieren wie es die SPÖ macht, ist verlogen und
eine Verhöhnung der hunderttausenden Arbeitslosen. Das BZÖ hat
bereits unzählige Vorschläge für eine Verbesserung der prekären
Arbeitsmarktlage präsentiert und auch beantragt. SPÖ und ÖVP lehnen
ab oder vertagen", so Bucher, der hier drei Vorschläge als Beispiel
aus dem BZÖ-Forderungskatalog herausnimmt.

Erstens: Betriebskredite für Unternehmen nach Südtiroler Vorbild
Die Kreditklemme hemmt kleine und mittelständische Unternehmen dabei,
zu investieren und damit neue Jobs zu schaffen. Dem will das BZÖ
durch die Vergabe von niedrig verzinsten Betriebskrediten mit einer
Höhe von bis zu 100.000 Euro an jene Unternehmer entgegen steuern,
die erfolgreich sind und dennoch kein Geld von den Banken für
Investitionen bekommen. In Südtirol hat sich dieses Modell bereits
bestens bewährt.
Zweitens: 1.200 Euro Handwerkerbonus
Zur Stärkung unserer lokalen Wirtschaft wollen Josef Bucher und das
BZÖ einen "Handwerkerbonus" einführen. Ganz konkret:
Handwerksleistungen im Rahmen von Haus- oder Wohnraumarbeiten in der
Höhe von 20 Prozent der Arbeitskosten (max. 1.200 Euro pro Jahr)
sollen voll von der Steuer abgesetzt werden können.
Drittens: Neue Betriebsansiedelungsoffensive
Um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und der Abwanderung Herr zu
werden, ist eine neue Betriebsansiedlungsoffensive zu starten und
sind regionale Wirtschaftsräume schaffen. Bucher: "Alle Parteien
sollten hier gemeinsam in die Hände spucken, zusammenhelfen und diese
Offensive gemeinsam starten!"

Bucher betonte abschließend, es werde nur eine gemeinsame
Kraftanstrengung aller politischen Kräfte des Landes sowie aller
öffentlichen Stellen helfen, die explodierende Arbeitslosigkeit in
den Griff zu bekommen. "Alle, wirklich alle, müssen hier an einem
Strang ziehen und das Parteienhickhack muss ein Ende haben. Wir haben
die höchste Arbeitslosigkeit seit vielen Jahrzehnten und die Zeiten
werden immer schlechter. Daher müssen wir gemeinsam an einem
Masterplan für Österreich arbeiten", betonte Bucher.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BZC

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel