• 02.05.2013, 08:59:56
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Neue nationale Messnormale für Luftschadstoffe im Umweltbundesamt

Umweltbundesamt und Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen erweitern Kooperation

Utl.: Umweltbundesamt und Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen
erweitern Kooperation =

Wien (OTS) - Das Messen von Schadstoffen in der Luft hat im
Umweltbundesamt Tradition. Dass sich die Kompetenz und Qualität des
akkreditierten Kalibrierlabors international sehen lassen kann, zeigt
die Kooperation mit dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen
(BEV). Seit Anfang April 2013 führt die ExpertInnenorganisation für
Umwelt die nationalen Messnormale für Schwefeldioxid (SO2),
Stickstoffmonoxid (NO) und Kohlenstoffmonoxid (CO). Für das nationale
Etalon für Ozon besteht bereits seit 2009 eine Vereinbarung zwischen
Umweltbundesamt und BEV.

"Die Ausweitung der Zusammenarbeit mit dem BEV im Bereich des
Eichwesens ist die Anerkennung für die kontinuierlich hohe Qualität
unserer Arbeit im Kalibrierlabor, die wir im Rahmen von weltweiten
Vergleichsmessungen immer wieder unter Beweis stellen", freut sich
Georg Rebernig, Geschäftsführer Umweltbundesamt.

Die Zuverlässigkeit, Transparenz und Unabhängigkeit der
ExpertInneneinrichtung schätzt auch die Partnerinstitution BEV. "Das
Umweltbundesamt hat bereits während der letzten Jahre als
designiertes Institut für Ozon seine Kompetenz - auch weltweit -
bewiesen. Diese Kompetenz und die dazugehörige professionelle
Vorgangsweise schätzen wir sehr", meint Mag. Robert Edelmaier, Leiter
der Gruppe Eichwesen im BEV.

Messnormale in Österreich

Das BEV hat als nationales Metrologie-Institut die Aufgabe, die
verbindlichen nationalen Messnormale (Etalons) bereit zu halten oder
andere kompetente Institutionen damit zu beauftragen. Mit der
Vereinbarung zwischen den beiden Institutionen, die im April 2013
abgeschlossen wurde, sind neben dem nationalen Etalon für Ozon auch
die Referenznormale für Schwefeldioxid, Stickstoffmonoxid und
Kohlenstoffmonoxid im Umweltbundesamt als nationale Messnormale
entsprechend dem Maß- und Eichgesetz etabliert und international
anerkannt.

Beim Luftschadstoff Ozon zählt das Umweltbundesamt weltweit zu den
19 Einrichtungen, deren Kalibrierungs-Kompetenz international
wiederholt geprüft, nachgewiesen und im Bureau International des
Poids et Mesures (BIPM) eingetragen sind. Für die drei
Luftschadstoffe, die seit April 2013 im Umweltbundesamt neu als
nationale Messnormale geführt werden, werden die Prüfverfahren in den
nächsten Jahren gestartet.

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